Erstellt am 29. April 2016, 05:34

von NÖN Redaktion

Neue Geleise für „Reblaus-Express“. Auf 230 Metern Länge werden Schienen und Schwellen bei Langau erneuert.

´Michael Oberhauser (im Bagger), Michael Tschudnig, Harald Überreiter, Günther Stadler und Christopher Rus (v.l.) sind mit der Sanierung von 230 Metern Gleisestrecke der Bahnstrecke vom Bahnhof Langau Richtung Geras noch bis Monatsende beschäftigt. Foto: Robert Schmutz  |  NOEN, Schmutz

Im Auftrag der NÖVOG, unter deren Fittichen auch die Strecke Retz-Drosendorf des „Reblaus-Express“ steht, wurde nicht nur vor einiger Zeit an der Kreuzung der Geleise mit der Oberhöfleiner-Straße die Einrichtung für eine Signalanlage geschaffen (der einzige Schranken der Strecke, der noch aus Bergwerkszeiten besteht, soll durch eine Lichtanlage ersetzt werden), auch rund 230 Meter Geleise werden vom Bahnhof in Richtung Geras erneuert.

Wie die Zuständigen der „ARGE Instandhaltung NÖ“, Michael Tschudnig von r&z Bau in Villach und Günther Stadler von der Bauunternehmung Leonhard Weiss aus Göppingen in Schwaben ausführen, betreut diese Arbeitsgemeinschaft 260 km Bahnstrecke der NÖVOG.

Sanierung bis Beginn der Saison fertig

Dieses Teilstück wird saniert, weil das alte Material am Ende seiner Zeit war. Für die 1965 verlegten Holzschwellen kommen Betonschwellen, die eine längere Lebenszeit haben. Auch die Schienen waren abgefahren und werden erneuert. Über die Baukosten wurde keine Auskunft gegeben.

Für die Straße von Langau nach Geras gibt es eine Umleitung. Der Busverkehr weicht über einen Feldweg, der restliche Verkehr über Oberhöflein bzw. Kottaun aus. Bis zum Beginn des Saisonverkehrs des „Reblaus-Express“ am 1. Mai soll die Strecke, die 1910 eröffnet und 2001 als Lokalbahn mit täglichem Verkehr eingestellt wurde, runderneuert für Tourismusfahrten übergeben werden.