Erstellt am 16. April 2015, 18:47

von Martin Kalchhauser

Sechs Kandidaten sind dabei. Sechs Bewerber der zehn Teilnehmer des Castings für „NÖN sucht das größte Talent“, das am Mittwoch, 15. 4., in der Horner Raiffeisenbank stattfand, sind im Bewerb 2015 mit dabei.

Hannes Mühlböck, Kerstin Weiss, Andy Marek, Marinko Perka, Elisabreth Popp, Manuel Deutsch und Lisa Eisner (hinten) sowie Günther Nowak und Jadurani Rozanski. Foto: Martin Kalchhauser  |  NOEN, Martin Kalchhauser
„Herzlich willkommen in der Show“, gratulierte ihnen Moderator Andy Marek nach dem Auswahlverfahren mit der Übergabe der Urkunde. Neu war, dass heuer erstmals alle Kandidaten das ganze zweistündige Casting im Saal mitverfolgen konnten. Neid gab es keinen, und mit Applaus wurde nicht gegeizt. Marek: „Der Abend heute war fast schon selbst eine kleine Show!“

Qualität und „Show-Tauglichkeit“ bewertet

Zuvor hatte es sich die Jury, bestehend aus Marek, seinem Partner Thomas Breit sowie den beiden Raiba-Vereterinnen Claudia Hofbauer und Andrea Grünauer, nicht leicht gemacht. Neben der Beurteilung der Qualität der einzelnen Performances war auch deren „Show-Tauglichkeit“ für die kommenden Veranstaltungen zu bewerten. Große Wertschätzung für sämtliche Darbietungen prägte die abschießende Bekanntgabe des Ergebnisses.
 
Lisa Eisner (12), Wenjapons, Schülerin der NMS Irnfritz, begleitete sich selbst auf der Gitarre zum Hit „Auf uns“ (Andreas Bourani), konnte aber auch mit Kelly Clarksons „Heart Beat Song“ aufwarten.
 
Auf der Ziehharmonika begleitete sich Günther Nowak, 50, aus Griesbach bei Karlstein selbst. Der Baumaschinenmechaniker mit Talent für Energiearbeit und Interessa an Schamanismus überzeugte mit Eigenkompositionen mit interessanten Texten. Er hat übrigens bis zum 12. Lebensjahr Akkordeon gelernt und das Instrument erst vor sieben Jahren für sich wiederentdeckt.

Ticket für die Regionalausscheidung ersungen

Hannes Mühlböck, 36, aus Inzersdorf bei Herzogenburg legte mit Ronan Keating „When you say nothing at all“ los – und ersang sich ein Ticket für die Regionalausscheidung. Bei ihm war die Freude darüber riesengroß.
 
Eine „Hammer-Stimme“ hat Jadurani Rozanski aus Wolfshoferamt (Gemeinde St. Leonhard am Hornerwald). Die kleine Sängerin, die erst elf Jahre zählt, beeindruckte alle Zuhörer mit ihrer Darbietung. Auf „I set fire to the rain“ (Adele) legte sie noch das James-Bond-Lied „Sky fall“ derselben Interpretin drauf. Große Begeisterung bei der Jury!

Clara Bösel, 11, Gymnasiastin aus Horn, blieb im Duett mit Julia Kosiorowski (12) der volle Erfolg verwehrt. Die beiden Mädels beeindruckten mit ihren Stimmen, fanden aber nicht optimal zueinander. Mit Esmé Chan, Marlies Bauer und Dilara Schneider gemeinsam bildeten die beiden auch noch das Ensemble „The Fantastic Unicorn“.

Als Solosängerin für die Show qualifiziert

Während die Formationen vielleicht im nächsten Jahr ihre Chance nützen können, entschied Marek nach nochmaliger Beratung mit den anderen Juroren und den Kandidatinnen selbst, Clara als Solosängerin in die Show zu nehmen. Sie bekommt ihre Chance, und die anderen Mädels werden ihr auf der Bühne als Background Stütze sein.
 
Last not least rappten sich „Freezy Trap“ Marinko Perka (Mödring) und seine Freunde – Kerstin Weiss, ebenfalls Mödring, Elisabeth Popp aus Waidhofen/Thaya und Manuel Deutsch aus Rotental – in die Show. Ihre Eigenkomposition „Töchter und Söhne“, eine schwungvolle Persiflage auf die Österreichische Bundeshymne, hat Potenzial und könnte dem Quartett sogar den Weg ins Viertelfinale ebnen.
 
Die Horner Kandidaten, die es geschafft haben, fiebern jetzt dem nächsten Termin, der Regionalausscheidung der Bezirke Krems und Horn, am Donnerstag, 7. Mai, 18 Uhr, im Kremser Shoppingcenter Mariandl, entgegen. Nowak und die Rapper werden aus Termingründen am Freitag, 29. Mai, im Thayapark in Waidhofen (Bezirke Gmünd, Waidhofen und Zwettl) antreten. Viel Glück allen!