Erstellt am 10. Dezember 2015, 03:23

von NÖN Redaktion

Paul Klinger unschlagbar. Im Sprengdienstbewerb in Tulln ließ der Horner alle 22 Konkurrenten hinter sich.

Landesfeuerwehrkommandant-Stv. Armin Blutsch (l.) und Bewerbsleiter Roland Kormesser (r.) gratulierten Sieger Paul Klinger. Foto: FF/Hannes Stöger  |  NOEN, FF/Hannes Stöger
Der Horner Feuerwehrmann Paul Klinger wurde Landessieger im Sprengdienstleistungsbewerb in Bronze.

Gesetze und Verordnungen abgefragt

Beim 22. Bewerb um das Sprengdienstleistungsabzeichen in Bronze in der Niederösterreichischen Landesfeuerwehrschule stellten sich drei Teilnehmer aus dem Bezirk Horn der Herausforderung. Neben Klinger waren auch Gerald Plessl von der FF Harth und Hubert Bischinger, FF Pingendorf (alle in der Sprenggruppe des Bezirks Horn tätig), dabei.

Der Bewerb besteht aus drei Teilen, nämlich der theoretischen, der schriftlichen sowie der praktischen Disziplin.

Im theoretischen Teil werden aus dem Sachbereich Gesetze und Verordnungen für das Sprengwesen, Sprengmittel, Zündmittel, elektrische Zündung und angewandte Sprengtechnik (insgesamt knapp 200 Fragen) jedem Bewerber zehn Fragen gestellt. Im schriftlichen Teil müssen 30 Fragen beantwortet sowie eine Widerstandsberechnung durchgeführt werden.

Praktische Fertigkeiten sind mitentscheidend

Im praktischen Teil hat der Bewerber dann noch seine Kenntnisse über das praktische Arbeiten im Sprengdienst zu beweisen. Hier ist unter anderem eine Schlagpatrone herzustellen, aber auch die Handhabung einer elektrischen Zündmaschine wird überprüft.

Hauptbrandmeister Paul Klinger konnte sich schließlich unter insgesamt 23 Teilnehmern mit hervorragenden 266 Gesamt- sowie 32 Zeitgutpunkten den Landessieg holen.

Erste Gratulanten des siegreichen Horners waren Landesfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Armin Blutsch sowie Bewerbsleiter Roland Kormesser.