Erstellt am 08. Juni 2016, 05:00

von NÖN Redaktion

Pionier Graf: Holz ist ihr Metier. 1. Platz für Graf-Holztechnik, dem Pionier in Sachen Holzbau, für das Projekt „Bahnhof Bruck an der Leitha“.

Die Horner Firma Graf-Holztechnik erhielt für die Überdachung der Bahnhofshalle und der beiden Bike & Ride-Anlagen am Bahnhof Bruck an der Leitha sowie für die Errichtung des Aufnahmegebäudes und den Zugang zum Personentunnel den „Niederösterreichischen Holzbaupreis 2016“ verliehen. Visualisierung: Architekt DI Günter Mohr  |  NOEN

Im Rahmen einer festlichen Preisverleihung wurde in Korneuburg zum 15. Mal der NÖ Holzbaupreis 2016 vergeben.

Die Graf-Holztechnik, eine Tochter der Leyrer + Graf Baugesellschaft, hat für das Projekt „Bahnhof Bruck an der Leitha“ in der Kategorie „Öffentliche Bauten“ den ersten Platz gemacht. Dies ist schon die beachtliche 15. Auszeichnung für den Holzbau-Pionier für Projekte bei Holzbaupreisen.

Eine Jury von sieben Experten aus den Bereichen Tragwerksplanung, Architektur und Holzbau ermittelte aus 98 Einreichungen in den Kategorien „Wohnbauten“, „Um- und Zubau, Sanierung“, „Öffentliche und Kommunalbauten“, „Nutzbau“ und „Außerhalb von Niederösterreich“ die fünf Preisträger und fünf Anerkennungen.

Holz und Beton wurden vorbildlich kombiniert

Beim Siegerprojekt „Bahnhof Bruck an der Leitha“ hat die Jury vor allem die vorbildliche Kombination von Holz und Beton überzeugt. Mit dem Umbau wurde eine neue Mobilitätsdrehscheibe geschaffen, die das Umsteigen von Fahrrad, Auto, Bus und Zug unter einem Dach ermöglicht. Neben all den Funktionen des Ankommens und Abfahrens wurde auch ein öffentlicher Raum geschaffen, der hell und einladend gestaltet ist.

Die Holztechniker der Graf-Holztechnik waren für die Überdachung der Bahnhofshalle, die Errichtung des Aufnahmegebäudes, den Zugang zum Personentunnel sowie für die Überdachung der beiden Bike & Ride-Anlagen, die Platz für 300 Fahrräder bieten, verantwortlich.

Die besondere Herausforderung dabei war, dass die Montage während des laufenden Bahnhofbetriebes erfolgt ist und deshalb erhöhte Gefahrenquellen durch den Bahnverkehr gegeben waren. Die Montage-Mannschaft erhielt spezielle Sicherheitsschulungen, um im Bahnbereich die jeweiligen Tätigkeiten ausführen zu dürfen.

„Es ist immer wieder schön, wenn unsere Leistungen honoriert werden und der Baustoff Holz bei Infrastrukturprojekten eine immer größere Rolle spielt. Wir freuen uns sehr über diesen ersten Platz“, meint dazu Michael Bauer, der Geschäftsführer von Graf-Holztechnik.