Erstellt am 27. Januar 2016, 12:43

von Martin Kalchhauser

Preisregen für Horrorfilm. „Ich seh ich seh“ war in Grafenegg der große Abräumer. Regieduo Veronika Franz & Severin Fiala gemeinsam mit Ulrich Seidl im Rampenlicht.

Produzent Ulrich Seidl mit dem Regie-Duo Veronika Franz und Severin Fiala (von links): Der Horrorfilm »Ich seh ich seh« räumte bei der Verleihung des Österreichischen Filmpreises in Grafenegg groß ab und holte Siege in fünf Kategorien. Foto: Erich Marschik  |  NOEN, Erich Marschik

Triumph für den Horner Severin Fiala und die Wahl-Drosendorfer Veronika Franz und Ulrich Seidl bei der Verleihung der Österreichischen Filmpreise in Grafenegg: Der Horrorfilm „Ich seh ich seh“ konnte sechs Nominierungen in fünf Preise ummünzen.

Es gab Siege in den beiden wichtigsten Kategorien „Bester Spielfilm“ und „Beste Regie“, weiters für Kameraführung, Maske und Szenenbild.

Der aus Horn stammende Ulrich Seidl, der als Dokumentarfilmer bekannt ist, meinte: „Stolz bin ich darauf, dass mein Erstlings-Kinospielfilm, der nur ein kleines Budget hatte, im letzten Jahr international unglaublich erfolgreich geworden ist.“

Severin Fiala, der mit Seidls Frau Veronika Franz Regie führte, fand toll, dass „nicht eine Fachjury und nicht das Publikum, sondern die Filmbranche in ihrer Gesamtheit auszeichnet und unseren Film würdigt“.