Röschitz

Erstellt am 15. Mai 2017, 11:57

von Martin Kalchhauser

„Jeder Euro geht nach Afrika!“. Hunderte Gäste genossen bei Benefizabend Afrika-Feeling im Winzerhaus Gruber. 4.800 Euro für Kenia.

Zugunsten des 2010 gegründeten Vereins „SAS – Save a Soul“ der Ärztin Elisabeth „Lisi“ Gruber ging im historischen Winzerhaus Ewald und Hermine Grubers in Röschitz der Benefizabend „Weinviertel trifft Afrika“ über die Bühne.

Lauer Abend, genussvolles Fest

Hunderte Gäste genossen in bester Stimmung einen lauen Frühlingsabend im Hof des Hauses. Nicht nur die Qualitätsweine aus dem Hause Gruber und die afrikanischen Spezialitäten, die die freiwilligen Helfer – Familienmitglieder und Freunde – aufwarteten, trugen zum Wohlfühlen bei. Auch die schwungvollen Lieder des Ensembles „da kOhr“ waren ein „Turbo“ für die gute Stimmung. Die A-Cappella-Sänger hatten für den Abend auch „Afrikanisches“ im Programm. Und natürlich durften Trinklieder nicht fehlen.

58.000 Euro pro Jahr für Betrieb

Lisi Gruber stellte ihr Projekt anhand einer Präsentation eindrucksvoll dar und zeigte anhand konkreter Beispiele, wie Kindern aus den Slums der Hauptstadt Kenias, Nairobi, im unweit von dieser errichteten Waisenhaus in Limuru eine Zukunft gegeben wird. Essen, Kleidung und Schulbildung von jeweils 30 Kindern werden durch die Aktion finanziert. Jährlich müssen alleine 58.000 Euro pro Jahr für den laufenden Betrieb aufgebracht werden.

Landjugend übergab 2.000 Euro

Die Bühne des Festes nützte auch die Landjugend Röschitz, um an Gruber einen Scheck über 2.000 Euro zu übergeben. Die Summe, die zusätzlich zu den Einnahmen des Abends in die Hilfsaktion fließt, ist ein Teil des Erlöses der Theateraufführungen der engagierten Jugendlichen, der in die aktuell laufende Errichtung eines Brunnens sowie einer Photovoltaikanlage in Limuru fließen wird.

„Jeder einzelne Euro kommt an!“

Beim „Absammeln“, das Kinder mit einer Spendenbox durchführten, öffneten viele ihre Geldbörsen. Wie sowohl Gruber selbst als auch der Kassaprüfer des Vereins „Save a Soul“, der Tullner Primarius Peter Lechner, hervorhoben, liegt die gesamte Verwaltung in den Händen ehrenamtlicher Helfer: „Jeder einzelne Euro, der heute herinkommt, kommt in Kenia an!“ Zufrieden mit der Veranstaltung darf auch Franz Weber sein, der sich mit seinem Verein „Fit for Life“ immer wieder in den Dienst von Benefizaktionen stellt und die organisatorische Arbeit bewerkstelligt hatte.

Sensationelles Ergebnis: 4.800 Euro!

Bereits am Tag danach stand fest, dass die Veranstaltung in Röschitz die Aktion, die auf „Hilfe zur Selbsthilfe“ setzt, wieder ein kräftiges Stück vorwärts bringen und vieles möglich machen wird. Denn der Kassasturz ergab die sensationelle Summe von 4.800 Euro, die nun auf dem SAS-Konto landen und in Investitionen in Limuru fließen werden.

Unterstützung ist immer gefragt!

Spenden an den Verein können seit 2013 steuerlich abgesetzt werden. Patenschaften für eines der Kinder – aktuell sind im Waisenhaus 17 Mädchen und 13 Buben untergebracht – gibt es um 20 Euro pro Monat. Für Investitionen sind großherzige Spender immer willkommen. Wer helfen will, kann sich unter www.saveasoul-sas.com ein Bild machen!