Erstellt am 11. Dezember 2015, 11:28

von Rupert Kornell

Rotarier: „Wir helfen gerne!“. Jeweils tausend Euro spendeten die Rotarier für „Ich bin Ich“, das Mobile Hospiz Horn und die Lettland-Hilfe.

Schatzmeister Rudolf Warringer, Gilbert Zinsler (Dritter und Vierter von links) und Präsidentin Gerlinde Hofbauer (Zweite von rechts) vom Rotary Club Geras/Waldviertel übergaben jeweils tausend Euro an Roswitha Helwig und Christine Zeiner vom Mobilen Hospiz Horn, „Ich bin Ich“-Obfrau Christa Daniel sowie Ingeborg Lentschig und Alt-Abt Bernhard Naber (von links) von der Lettland-Hilfe. Foto: Rupert Kornell  |  NOEN, Rupert Kornell

„Das ist eine immens wichtige Arbeit, die Sie alle tun, daher unterstützen wir Sie auch immer wieder gerne“, meinten Präsidentin Gerlinde Hofbauer und Schatzmeister Rudolf Warringer vom Rotary Club Geras/Waldviertel bei der Übergabe von dreimal je tausend Euro für „Ich bin Ich“, die Lettland-Hilfe und das Mobile Hospiz.

„Wir geben Unterstützung für Kinder mit besonderen Bedürfnissen in verschiedenen Schulen, organisieren Hippo-Therapien und Trommelworkshops, fördern die Gruppe ,Die Aktiven‘ und brauchen natürlich auch Geld für den Neubau unseres Hauses in der Zwettlerstraße“, berichtet „Ich bin Ich“-Obfrau Christa Daniel.

Auch Christine Zeiner vom „Mobilen Hospiz“ nahm die Spende für diese Freiwilligenorganisation gern entgegen: „Unsere 18 bestens ausgebildeten Hospiz-Mitarbeiter haben heuer über 2.000 ehrenamtliche Stunden auch über die Bezirksgrenzen hinaus vor allem in der Trauerbegleitung geleistet.“ Ziel ist es, die Themen „Tod“ und „Trauer“ zu enttabuisieren und die Mitarbeiter ständig in der Begleitung von Sterbenden und deren Angehörigen zu schulen.

Seit 25 Jahren widmen Altenburgs Alt-Abt Bernhard Naber und die ehemalige Horner Sonderschuldirektorin Ingeborg Lentschig ihre Arbeitskraft der von ihnen ins Leben gerufenen Lettland-Hilfe. „Aktuell“, so Lentschig, „unterstützen wir ein Mutter-Kind-Heim, wo junge Mütter, manche noch nicht einmal 16 Jahre alt, mit ihrem Baby Aufnahme finden. Sonst würden sie auf der Straße landen.“

Unter anderem wird auch eine Suppenküche, wo täglich an die hundert Portionen gratis verteilt werden, finanziell unterstützt. Und die Transporte mit Bekleidung, Fahrrädern und Gebrauchsgegenständen laufen auch im nächsten Jahr weiter.