Erstellt am 03. Juni 2016, 05:05

von Robert Schmutz

Schule in neuem Glanz. Mit „Langer Nacht der Volksschule Geras“ wurde Abschluss der dreijährigen Sanierungsarbeiten am Schulgebäude begangen. Neues Logo wurde präsentiert.

Der Drosendorfer Schulwart Michael Weber, Vizebürgermeister Karl Leitner und Volksschuldirektorin Beatrix Hengstberger (v.l.) enthüllten das neue Schullogo, einen Papierflieger angepasst mit den Farben und Symbolen der Stadtgemeinde Geras.  |  NOEN, Robert Schmutz

Nach dreijährigen Sanierungsarbeiten an der Volksschule Geras ging das Abschlussfest „Lange Nacht der Volksschule Geras“ mit Ehrengästen, Eltern, Großeltern und natürlich den Kindern als Mitgestalter des Festes über die Bühne.

Vizebürgermeister Karl Leitner gab einen Überblick der Aktivitäten: „Wir haben immer versucht, in den Sommermonaten zu arbeiten, um den Schulbetrieb nicht zu stören. Die größte Herausforderung war die Innenrenovierung 2014, da die Ferien dazu nicht ausreichten.“

2012 begonnen

Begonnen wurde 2012 mit der Sanierung des Daches. 2013 folgten der Fenstertausch, die Außentüren und die Fassade. Der Vizebürgermeister – Bürgermeister Johann Glück war auf einem schon lange gebuchten Kurzurlaub – dankte allen Beteiligten: „Baukoordinator“ Karl Gutmann, der „Büroüberwachung“ des damaligen Stadtamtsdirektors Günther Schöbinger, den Außendienstmitarbeitern unter Walter Kaindl, den ausführenden Firmen und Landesrätin Barbara Schwarz für die finanzielle Hilfe seitens des Landes Niederösterreich.

Daher sei es gelungen, das 1912 eröffnete Haus in einen „sehr schönen Zustand“ zu bringen. Ein neues Schullogo – angefertigt vom Drosendorfer Michael Weber – wurde offiziell enthüllt. Es ist einem Papierflieger nachempfunden und lehnt sich an einen Ausspruch Johann Wolfgang Goethes an: „Das Wichtigste, das ihr euren Kindern mitgeben könnt, sind Wurzeln und Flügel!“

Kinder gestalteten Feier mit viel Courage

Landesrätin Schwarz betonte, dass Bildung bedeutet herauszufinden, was man kann, was man entsprechend seiner Begabung im Leben tun will. Zwischen den Reden waren es die Schüler, die unter der Führung von Waltraud Schmid Schullieder, umgetextete bekannte Melodien („Atemlos Tag und Nacht wurde Vieles neu gemacht!“), mit großer Begeisterung brachten oder als vermeintliche Arbeitnehmer recht couragiert die bauausführenden regionalen Firmen vorstellten.

Vor dem ausgiebigen Feiern erbat Abt Michael Proházka den Segen Gottes für die renovierten Schulräume und die dort Tätigen.