Erstellt am 13. Januar 2016, 02:53

von Gerhard Baumrucker

Schwungvolles Neujahrskonzert in Horn. Chor und Orchester des GMV Horn begeisterten gut 600 Gäste im Vereinshaus.

Primgeigerin Sonja Walther stimmte das Orchester des Gesang- und Musikvereins auf das Konzert ein, das von den rund 600 Besuchern bei zwei Aufführungen wie der Chor mit großem Applaus bedacht wurde. Foto: G. Baumrucker  |  NOEN, G. Baumrucker

Lange Tradition hat das Neujahrskonzert des Gesang- und Musikvereins (GMV) Horn. Heuer gab es zwei Aufführungen im Vereinshaus Horn vor gut 600 Zuhörern.

Das sorgfältig zusammengestellte Programm war in zwei Teile gegliedert. Der erste Teil bis zur Pause umfasste Werke der Strauss-Dynastie (Johann Sohn und Eduard) und Robert Stolz. Im zweiten Teil ging es „moderner“ zu mit teils heiteren, teils fremdsprachigen Texten und mit bekannten Melodien. Für die gekonnte Moderation sorgte Sabrina Ulreich.

Humoristische Seite mit „Egon“

Bei den klassischen Walzern und Polkas war das Orchester mit viel Witz und Temperament bei der Sache, wie immer aufmerksam und einfühlsam geleitet von Harald Schuh. Hauptwerk des ersten Teils war die sehr schwungvolle Ouvertüre zur Operette „Die Fledermaus“ von Johann Strauss Sohn.

Nach der Pause war der bestens disponierte gemischte Chor unter der Leitung von Lena Engelmann in seinem Element. Er überzeugte bei den englischen und französischen Schlagern. Besonderen Beifall erhielten Arnold Triebelnig und Helena Weiß, die sich als Solisten mit „Anneliese“ und mit „Egon“ von der humoristischen Seite zeigten.

Nach dem großen Vorbild endete das Horner Neujahrskonzert mit dem Donauwalzer und dem lebhaft mitgeklatschten Radetzkymarsch als Zugaben.