Erstellt am 26. Januar 2016, 04:58

von Rupert Kornell

Sorge um Wasser ist unbegründet. Trotz heißem Jahr 2015 keine Engpässe. Wolfshof noch heuer wird ans Netz angeschlossen.

»Wenn auch 2016 der Sommer wieder so heiß wird wie im vergangenen Jahr, braucht die Bevölkerung nicht fürchten, dass wir zuwenig Wasser haben«, versprechen Bürgermeister Martin Falk, Wassermeister Rudolf Winkelhofer und dessen Stellvertreter Andreas Zauner (von links). Foto: Rupert Kornell  |  NOEN, Rupert Kornell
„Auch wenn 2015 ein heißes Jahr war, hat es in Gars keinen nennenswerten Mehr-Verbrauch gegeben, die Versorgung konnte in allen Bereichen sichergestellt werden“, zieht Bürgermeister Martin Falk, assistiert von Wassermeister Rudolf Winkelmüller und Stellvertreter Andreas Zauner, Bilanz.

Der Bevölkerung zollt er großes Lob für die Disziplin gerade in den heißen Sommermonaten: „Da wurde sehr sparsam mit dem Wasser umgegangen, die meisten haben von selbst mit dem Gießen des Rasens aufgehört.“ Die Versorgung sei deshalb und auch wegen des Ausbaus der Infrastruktur, vor allem von Transportleitungen, jederzeit gegeben gewesen.

Jahresverbrauch liegt bei 292.000.000 Liter

Mit rund 150 m³ Verbrauch pro Einwohner und Tag liege man im österreichischen Mittel. Wenn man aber die 292 Millionen Liter jährlich durch die Einwohnerzahl (rund 3.500) und die 365 Tage dividiert, kommt man allerdings auf 230 Liter.

„Die Differenz ergibt sich daraus, dass es Betriebe wie Häusermann mit großem Wasserverbrauch gibt, natürlich auch das Erlebnisbad. Und nicht unterschätzen darf man auch, dass es etwa 150 Pools in Gars gibt, die mit etwa 50 m³ Wasser befüllt werden“, klärt Falk auf. Daher sei der April, in dem im Vorjahr viele Pools befüllt wurden, auch einer der stärksten Verbrauchsmonate gewesen.

Gefördert wurden von den fünf Brunnen 381 m³, davon verbraucht 292 m³, der Verlust (Wasserentnahme von Hydranten, Rohrbrüche,Eigenentnahmen, Leitungsfüllung etc.) beträgt 89 m³, also ein Viertel der geförderten Menge.

Heuer steht noch ein Großprojekt an, nämlich die Versorgung der letzten Katastralgemeinde, nämlich Wolfshof, mit Wasser bzw. die Entsorgung der Abwässer mit einer Kostenschätzung von rund 1,4 Millionen Euro. „Ein wesentlicher Faktos ist dabei die Drucksteigerungsleitung von Thunau über 160 Höhenmeter, der Bau eines Hochbehälters und von 2,5 Kilometer Leitungen.