Erstellt am 03. Dezember 2015, 04:38

von Rupert Kornell

„Spange Horn West“ im Herbst 2016 fertig. Land NÖ und Stadt Horn investieren über vier Millionen Euro in neue Anschlussstelle in Richtung Zwettl.

Flankiert von den Mitarbeitern der Straßenmeisterei Horn, Roland Frassl (rechts) und Gerhard Baumgartner, nahmen Straßenbaudirektor Rainer Irschik, Baumeister Stefan Graf, Landtagspräsident Gerhard Karner, die Bürgermeister Markus Reichenvater und Jürgen Maier sowie Günther Denninger (von links), Leiter der Straßenbauabteilung Zwettl, den Spatenstich zur „Spange Horn West“ vor. Foto: Rupert Kornell  |  NOEN, Rupert Kornell

Als „Meilenstein für die Stadt“ bezeichnete Bürgermeister Jürgen Maier den Baubeginn für die Anschlussstelle und „Spange Horn West“, Landtagspräsident Gerhard Karner sprach von einem „Projekt, das für das ganze Waldviertel von Bedeutung ist“.

Kreuzung der Umfahrung wird niveaufrei gemacht

Wie die NÖN bereits im März berichtete ( 

 ), wird die Kreuzung der Horner Umfahrung (B 4) mit der B 38 Richtung Zwettl niveaufrei gemacht, die Verbindung vom eben neu gebauten Kreisverkehr in Horn beim ÖAMTC über die Gewerbestraße wird neu errichtet und führt unter der B 4 durch nach Altenburg.

Der Knoten wird als Vollanschluss mit vier Rampen mit Auf- und Abfahrten in alle Richtungen ausgeführt.

„Schon 2003 haben wir die ersten Gespräche geführt, jetzt haben wir endlich eine Lösung gefunden“, freute sich Maier. „Nutznießer werden nicht nur die Gewerbebetriebe sein, sondern auch die Verkehrsteilnehmer werden wegen der erhöhten Sicherheit profitieren.“ Etwa 750.000 Euro steuert die Stadt Horn bei, der Löwenanteil mit 3,4 Millionen für den Bau kommt vom Land.

NÖ Straßenbaudirektor-Stellvertreter Rainer Irschik nannte das Vorhaben mit insgesamt 1,9 km neuen Straßen als „Verbesserung der Achse B 2 – B 4“, und Karner freute sich wie alle Festgäste der Spatenstichfeier, die zum Teil im Autohaus Waldviertel abgehalten wurde, auf den Herbst nächsten Jahres, „wenn wir alle zum ersten Mal auf der fertiggestellten neuen Westspange fahren“.

Mehr zum Thema: