Erstellt am 21. April 2016, 03:54

von Thomas Weikertschläger

Wirth folgt auf Licht. Marion Wirth, seit elf Jahren im Haus, übernimmt Leitung des Stephansheims Horn von Regina Licht.

Elisabeth Jirsa (M.), Geschäftsführerin vom Haus der Barmherzigkeit, ist sich sicher, in Marion Wirth (r.) die bestmögliche Nachfolge für Regina Licht (l.) gefunden zu haben. Licht tritt mit 22. April ihren Ruhestand an. Foto: Weikertschläger  |  NOEN, Weikertschläger
Mit Regina Licht verlässt eine langjährige Mitarbeiterin das Stephansheim Horn. Die stellvertretende Haus- und Pflegedienstleiterin tritt nach fünf Jahren im Haus mit 22. April ihren Ruhestand an – und erhält von Haus der Barmherzigkeit-Geschäftsführer Florian Pressl großes Lob: „Sie hat unser Schiff durch turbulente Gewässer gesteuert und dabei mit Umsichtigkeit Ruhe hineingebracht.“

Besonders während des Umzugs des Heimes in die Kieselbreitengasse und in der Stiftungs-Diskussion sei sie mit ihrer ruhigen Art von großem Wert gewesen. Licht hatte die Leitungen des Hauses im Juni 2013 übernommen.

„Wir haben die richtige Entscheidung getroffen“

Die Nachfolge von Licht wird mit einer hausinternen Lösung besetzt. Marion Wirth ist bereits seit elf Jahren im Haus tätig „und kennt die Bewohner und die Gegebenheiten bestens“, wie Pressl sagt. Für ihn mit ein Grund, warum sie sich gegen die externen Bewerber durchgesetzt hat.

Die zweifache Mutter, die in Plank am Kamp wohnt, ist seit 2010 als Wohnbereichsleiterin tätig. Nach der Übersiedelung ins neue Haus wurde sie mit der Teamleitung und Vertretung von Licht betraut.

Erfreut über die Nachfolgelösung zeigte sich auch Elisabeth Jirsa, die neue Co-Geschäftsführerin des Haus der Barmherzigkeit und zuständig für Personalagenden: „Uns ist der fließende Übergang, der durch den Wechsel von Licht zu Wirth möglich ist, wichtig. Der ist durch die lange Erfahrung Wirths im Haus möglich. Wir haben die richtige Entscheidung getroffen.“

Und Marion Wirth ergänzt: „Ich kenne das Haus, die Menschen, die hier wohnen, das Hausgemeinschaftsmodell, die Netzwerke und die Arbeitsabläufe. Das ist die Voraussetzung, um diesen Job ordentlich machen zu können.“