Stoitzendorf

Erstellt am 18. April 2017, 13:31

von Martin Kalchhauser

Osterspaziergang geriet fast ein wenig winterlich. Weinfreunde mussten sich gegen Kälte und Wind wappnen. Regen trieb Gäste in die Keller.

Der traditionelle Osterspaziergang in die Stoitzendorfer Kellergasse hat das unfreundliche Wetter abonniert. Wie mehrmals in den vergangenen Jahren war den Weinfreunden kein Sonnenschein vergönnt. Viele waren mit ihren Winterjacken unterwegs.

Kein Wetter zum Genießen im Freien

Vor den Kellern blieben den ganzen Nachmittag die Tische und Bänke leer. In den – fast durchwegs geheizten – Kellern drängten sich zeitweise die Menschen zusammen, nicht nur, um die Köstlichkeiten der Winzer aus Küche und Keller zu genießen, sondern auch, um sich ein wenig aufzuwärmen.

Veranstaltung gab auch Kunst Platz

Für Kulturinteressierte und Freunde des Kunsthandwerks gab es einiges zu bestaunen und zu kaufen. So zeigte Maria Schneider aus Wartberg ihre Keramik-Objekte im Keller des Weinbauvereinsobmannes Wolfgang Kauderer. Keramikgegenstände konnte man auch in einem benachbarten Keller bei Franz Huber erwerben. Im Kulturkeller Günther Bauers war die Ausstellung des Kattauers Erich Piffl noch einmal zugängig.

Auch kleine Gäste hatten ihren Spaß

Der Kulturkeller war auch Zentrum der Angebote für die jüngsten Gäste. Ponyreiten, eine Hüpfburg, ein Tischtennistisch und die provisorisch vom Wohnhaus Bauers in die Kellergasse übersiedelte Modelleisenbahn sorgten für Gelegenheit zum Schauen, Spielen und Herumtoben.

Wetter sorgte bei vielen für „Frühschluss“

Dass das Wetter im Verlauf des Nachmittags schlechter und die Kellergasse vom Regen „aufgewaschen“ wurde, sorgte bei vielen Gästen für ein frühes Ende des Besuchs in Stoitzendorf. Nur wenige blieben noch in gemütlicher Runde in den Kellern „picken“. Die Hoffnung, dass die Gäste im kommenden Jahr wieder einmal von der Sonne beschienen werden, lebt …