Erstellt am 18. März 2016, 04:24

von Martin Kalchhauser

Straßenbau-Programm hält auf Trab. Arbeiten der Straßenmeisterei bereits im Laufen. Aktuell wird in Horn und Rodingersdorf gewerkt.

Winter-Abschlussarbeiten im Kamptal: Josef Palt beim Ausschneiden von Bäumen oberhalb der Kamptalbundesstraße B 34. Foto: Eduard Reininger  |  NOEN, Eduard Reininger
Ein umfangreiches Programm an Bauvorhaben steht im Bereich der Straßenmeisterei Horn für das laufende Jahr an. Nach den letzten Arbeiten nach dem Winter, der heuer zur Freude der Verantwortlichen für die „Männer in Orange“ sehr mild war, warten zahlreiche Baulose auf die Realisierung.

Stützmauer als heikles Unterfangen

Bereits seit einigen Tagen im Gang sind die Arbeiten an der Ortsdurchfahrt Rodingersdorf. An der westlichen Einfahrt werden im Zuge der Erneuerung der Mischgutdecke gleich auch die Gehsteige saniert. Wegen der Ampelregelung sollten Benützer der B 45 dort mit Wartezeiten rechnen.

Ende des Monats geht es an der Kreuzung in Neukirchen los. Im Zuge der Bundesstraße 2 wird dort die Mischgutdecke abgefräst und eine neue eingebaut.

Ein heikles Unterfangen ist die Stützmauer im Bereich der Waldschenke im Pernegger Graben (Bundesstraße 4). Die Korrektur zweier Kurven, in denen es auch immer wieder zu Unfällen gekommen ist, steht hier auf dem Programm. „Deshalb muss in diesem Bereich auch die vorhandene Stützmauer zum Mödringbach erhöht werden“, erklärt Straßenmeister Helmut Peel.

Viele Tonnen Erde bereits bewegt

Reges Treiben herrscht bereits seit Wochen im Bereich Horn-West. Dort wird, wie ausführlich berichtet, die Kreuzung der B 38 (Böhmerwaldbundesstraße Horn – Rastenfeld) mit der B 2 niveaufrei gemacht. Neben der heimischen Straßenmeisterei sind dort auch mehrere Firmen am Werk. Viele Tonnen Erde wurden bereits bewegt.

Das Projekt soll 6,6 Millionen Euro kosten und bringt eine Verlängerung der B 38 in Richtung Goldene Meile. Die Einmündung erfolgt dann beim bereits fertiggestellten Kreisverkehr in der Prager Straße (Höhe ÖAMTC).

Im Zuge der Planung wurde versprochen, dass man trotz der umfangreichen Arbeiten ohne (Teil-)Sperren der betroffenen Bundesstraßen auskommen wird.

Mitte April, so Peel, geht es mit der Ortsdurchfahrt in Groß Burgstall los. Dort muss in Teilbereichen eine komplette Untergrundsanierung durchgeführt werden. Danach bekommt auch die Landesstraße 8027 in diesem Bereich eine neue Asphaltdecke.