Erstellt am 17. Februar 2016, 01:49

von Jutta Hahslinger

Tschechen hinter Gittern. Ihre Drogensucht finanzierten zwei Tschechen (35 und 38) mit Einbrüchen. In Horn und Eggenburg drang das Duo in Geschäfte ein.

 |  NOEN, Erwin Wodicka

Mit über zehn einschlägigen Vorstrafen wurde zwei Tschechen das heimische Pflaster zu heiß und sie verlegten ihr kriminelles Betätigungsfeld ins Wein- und Waldviertel.

Im Bezirk Gänserndorf schlugen Libor T. (38) und der 35-jährige Zdenek S. beim Kirchenwirt in Niederabsdorf und in einem Gasthaus in Zistersdorf zu: Beute waren jeweils Bargeld aus Kassen oder Kellnerbrieftaschen und Zigaretten.

Nach diesen erfolgreichen Coups wechselte das Duo in den Bezirk Hollabrunn. Dort drang es in Hollabrunn in ein Kaffeehaus und in ein Wirtshaus ein. Mit erbeutetem Bargeld und Zigaretten ging es weiter in den Bezirk Horn.

In Messern ließ das Duo quasi „im Vorbeifahren“ ein teures Fahrrad mitgehen, bevor es in St. Bernhard eine Gartenhütte und ein Gerätehaus (Beute: Werkzeug, Kamera samt Speicherkarten) plünderte. Das Duo brach dann noch in einen Rädershop in Horn und in ein Blumengeschäft in Eggenburg ein.

Als Solist schlug Libor T. zweimal in Hollabrunn zu: Er brach in ein Wirtshaus ein (Beute: Bargeld und Zigaretten) und stahl aus einem aufgebrochenen Fahrzeug ein Navi, Werkzeug, Bekleidung und einen Helm.

„Wir brauchten Geld für die Drogen“, gestand das Duo vor Gericht. Für die mehrfach vorbestraften Tschechen setzte es Gefängnisstrafen: Zwei Jahre für Libor T. und 18 Monate für Zdenek S. Rechtskräftig.