Erstellt am 15. April 2016, 06:44

von NÖN Redaktion

Vertreter gewählt, „Parlament“ angelobt. Bewohner des Stephansheims Horn wählten ihre Vertreter, die ihre Angelegenheiten in der Hausgemeinschaft vertreten.

Wilhelm Bachhofner, Walter Reindl und Hermine Hulka (vorne, v.l.) bilden das neugewählte »Bewohnerparlament« im Stephansheim. Unterstützt werden sie in ihrer Arbeit von der stellvertretenden Haus- und Pflegedienstleiterin Regina Licht, Teamleiterin Marion Wirth und Gruppenleiterin Pauline Zimmel (hinten von links). Foto: Haus der Barmherzigkeit/Stephansheim  |  NOEN, Haus der Barmherzigkeit/Stephansheim
Die Pflegepersonen und auch die Führungskräfte im Stephansheim berücksichtigen schon seit jeher Anregungen und Wünsche der betreuten Bewohner.

Das Bewohnerparlament räumt den Bewohnern nun ein formelles Recht ein, sich zu wichtigen Themen und Neuerungen im Stephansheim zu äußern.

Deshalb fand im Haus die Wahl der Vertreter statt, wobei der Vorsitz an Hermine Hulka ging, ihr zur Seite stehen Wilhelm Bachofner und Walter Reindl.

Mitspracherecht der Bewohner ist gesichert

Vor wenigen Tagen hat sich das Bewohnerparlament zum ersten Mal getroffen. Für alle drei Geschoße des Hauses wurden Vertreter gewählt, die sich dort die Wünsche und Anliegen der Mitbewohner anhören und diese mit den Führungskräften in Sitzungen besprechen. Die stellvertretende Haus- und Pflegedienstleiterin Regina Licht hilft den Vertretern gerne bei ihren Amtsgeschäften und bei der Entwicklung der Gremienkompetenz.

Sinn des Parlamentes ist es, den Menschen, die im Horner Stephansheim wohnen, ein Forum zu bieten, in dem sie aktuelle Informationen erhalten, die das Haus und damit auch sie selbst betreffen, dass sie ihr Mitspracherecht ausüben und einen formellen Kontakt mit den Führungskräften herstellen können, wobei ihre Anliegen besprochen werden.