Erstellt am 22. Oktober 2015, 10:37

von Eduard Reininger

Vielseitige Matinee. Bei Matinee von Herbert Puschnik wurden in Horn neben Werken von Oswald Liebhart auch Musik und Literatur geboten.

Im Creativum eröffnete Herbert Puschnik die Ausstellung mit Werken von Oswald Liebhart und Gabriele Sipöcz (von links) im Rahmen des Tags der offenen Ateliers. Foto: Eduard Reininger  |  NOEN, Eduard Reininger

Wie könnte man eine Sonntagsmatinee besser beginnen als mit Musik und Literatur? Das dachte sich Herbert Puschnik, der mit dieser Kombination viele Besucher ins Kulturzentrum locken konnte.

Bei der Matinée zeigten junge und nicht mehr ganz so junge Künstler ihr Können. Die knapp elfjährige Johanna Schlee überzeugte mit virtuosen Interpretationen von Mozart auf der Violine, begleitet von Karoline Friedrich am Klavier. Helga Maria Hornbachner rundete mit ihrem literarischen Beitrag über ihre Eindrücke beim Betrachten der Werke von Oswald Liebhart die Eröffnung eindrucksvoll ab.

Gleich drei Jubiläen konnte Puschnik feiern: Einerseits die Gründung des Kulturzentrums vor drei Jahren, das einjährige Jubiläum der Abschlussarbeiten zur Fertigstellung der ersten Bauetappe und die erste Aufführung von Johanna Schlee im „Creativum“. Puschnik: „Horn ist durch das Kunsthaus, die Galerie Thurnhof, die Mal- und Schreibakademie und durch das Creativum zum ,Mekka‘ der Kunst geworden.“

Bei den Werken von Oswald Liebhart handelt es sich um Bilder aus den vergangenen vierzig Jahren. Puschnik freute sich über die qualitätsvollen Arbeiten und meinte: „Liebhart war mein Lehrer, der mich der Kunst nähergebracht hat und meine Kreativität stets förderte. Wenn Sie das Creativum mit einem Lächeln auf den Lippen und im Herzen verlassen, so ist dies das größte Geschenk.“