Erstellt am 29. April 2016, 04:34

von Martin Kalchhauser

Vinothek als Chance: Projekt präsentiert. Veranstaltungssaal wird mit zusätzlichem Angebot besser gefördert. Schon im Herbst 2016 könnte Baubeginn sein.

26 Röschitzer Winzer wollen bei der Vinothek im neuen Veranstaltungssaal mitmachen: Mathäa Maurer, Margit Krottendorfer, Melitta Fleischmann, Johannes Kölbl, Astrid Schneider, Bürgermeister Christian Krottendorfer, Katharina Daffert, Karl Ziß (erste Reihe, von links), Martin Blaha, Bernhard Gschweicher, Josef Dunkl, Josef Scharinger, Waltraud Hochwimmer, Erich Sailer, Stefanie Bauer, Manuel Fleischmann, Erwin Poller, Hannes Edlinger (zweite Reihe) sowie Martin Birsack, Ewald Gruber jun., Ernst Frischauf, Alfred Quirtner, Robert Neumayer, Franz Stift und Hermann Bauer waren bei der Präsentation anwesend und sind fix mit „an Bord“. Foto: Martin Kalchhauser  |  NOEN, Martin Kalchhauser

Auf den letzten Stand der Dinge ließen sich rund 130 Röschitzer bei einem Info-Abend über den geplanten Veranstaltungssaal bringen.

Bürgermeister Christian Krottendorfer konnte im Zuge seiner gestrafften, prägnanten Ausführungen mit einer überraschenden Mitteilung punkten: In das Projekt soll eine Vinothek integriert werden. So gibt es bessere Förderungen vom Land und eine Bühne, auf der Winzer aus Röschitz und der Region ihre Produkte vermarkten können.

„Werden schon im Sommer Betreiber-Suche starten“

3.485 m Grund im Bereich des Ziegelstadels (maximal 20 % werden verbaut) kann die Gemeinde mit der Pfarre tauschen. Für den Standort sprechen die Parkplatzsituation, Reserveflächen und dass keine Lärmbelästigung drohe.

Krottendorfer stellte anhand von Visualisierungen den modernen, großzügigen „Pavillon“, die variable Nutzung des Saales (260 m, 1:2 teilbar), der Gastronomie (190 m) und der Vinothek (60 m) dar.

„Wir werden schon im Sommer die Betreiber-Suche starten“, kündigte Krottendorfer an. Beim 1,5 Millionen Euro teuren Vorhaben, das sich durch niedrige Betriebskosten auszeichnen soll, kommen 700.000 Euro von der Gemeinde (300.000 Rücklagen, 300.000 Euro per gefördertem Kredit auf 25 Jahre) und 40.000 Euro von den Winzern. „Die waren sofort dabei“, freut sich der Bürgermeister. „Das wertet das Projekt auch auf!“

Baubeginn könnte im Herbst 2016 sein, die Fertigstellung wäre dann Ende 2017 möglich. Die wenigen Fragen, die offen blieben, betrafen den Zugang von der Friedhofstraße aus, mögliche Übergänge vom Saal ins Freie und die Möglichkeit, dass der künftige Wirt Schule und Kindergarten bekochen könnte. Krottendorfer: „Das werden wir unterstützen!“