Erstellt am 01. Juni 2016, 05:15

von Martin Kalchhauser

Visitenkarte für Region. Künstler Karl Korab gestaltete gemeinsames Zeichen für Manhartsberg-Gemeinden. Es wurde bei Fest in Kühnring enthüllt.

Der Sonndorfer Künstler Karl Korab – rechts neben dem von ihm geschaffenen Logo – freute sich mit den Bürgermeistern der rührigen Kleinregion Manhartsberg, Leopold Winkelhofer, Franz Göd, Niko Reisel, Josef Klepp, Albert Holluger, Christian Krottendorfer und Georg Gilli (von links), und erhielt als kleines Dankeschön einen Leiterwagen voller Köstlichkeiten aus den sieben Mitgliedsgemeinden überreicht.  |  NOEN, Martin Kalchhauser

Die Enthüllung eines vom renommierten Maler Karl Korab - er ist in Sonndorf, Gemeinde Burgschleinitz-Kühnring zuhause – geschaffenen Logos für die Kleinregion Manhartsberg stand im Mittelpunkt des Kleinregionstages.

Die Freude über das Logo für den aus sieben Gemeinden bestehenden Zusammenschluss ließ die Verantwortlichen auch die eher schüttere Zuschauerkulisse im Sport- und Veranstaltungszentrum (SVZ) Kühnring verschmerzen, welches gleichzeitig seinen zehnjährigen Bestand begehen konnte.

„Über die Grenzen blicken, an einem Strang ziehen und sich nicht auseinanderdividieren lassen“, skizzierte Regionsobmann Franz Göd, Bürgermeister in Sigmundsherberg, als große Stärken „seiner“ Region – er verwehrte sich gegen den Zusatz „Klein“ – und sprach auch das touristische Motto „Wein– Stein – Zeit“ an. Hier gebe es Angebote „von A wie Amethystwelt bis Z wie Zogelsdorfer Sandstein“, vermittelte Göd Selbstbewusstsein: „Der Manhartsberg ist die schönste Region!“

Gemeinsame Strategie

Gemeinsam mit Josef Strummer und Karin Popp-Pichler von der NÖ Regional GmbH will die Region nun eine gemeinsame Strategie für künftige Entwicklungen entwerfen.

Die feierliche Enthüllung des Logos durch die sieben Regionsbürgermeister und Künstler Karl Korab war eine Art Startschuss dafür. Zu diesem gratulierte Landtagsabgeordneter Jürgen Maier („Ihr habt jetzt eine tolle Visitenkarte, noch dazu eine von einem so namhaften Künstler gestaltete!“), der seine Bürgermeisterkollegen lobte: „Man spürt, dass zwischen sie kein Blatt Papier passt! Aber dass Gemeinsames vor Trennendes gestellt wird und eine gute Zusammenarbeit seien auch wichtig.“ Ein wesentliches Ziel, dem man sich hier verschrieben habe, sei es, nicht nur Touristen, sondern auch den Menschen in der Region die Schönheiten zu zeigen. Maiers Appell: „Testen Sie die Angebote vor ihrer Haustür, damit Sie sie schätzen lernen!“