Erstellt am 26. Februar 2016, 05:24

von Rupert Kornell

Wein-Verkauf: Fast 10.000 Flaschen. Als wahrer Renner entpuppte sich der „Garser Wein“ des Vorjahres. Die neuen Weine wurden von Experten verkostet.

Durch 17 Proben Grüner Veltliner aus dem Kamptal kosteten sich Sommelier Alexander Höchtl und Weinexperten wie Johannes Wildner, Herbert Hogl, Helmut Gröschel, Kurt Reischer, Gerald Steindl, Gerhard Baumrucker, Helmut Buhl, Hubert und Josef Gruber (stehend, von links), Günther Steurer, Manuela Lischka, Sandra Gneist, Bürgermeister Martin Falk, Christine Jaglitsch sowie Claudia und Marius Singer (sitzend von links). Foto: Rupert Kornell  |  NOEN, Rupert Kornell
„Wir arbeiten daran, dass wir einen neuen Rekord aufstellen“, schmunzelte ein Teilnehmer der Verkosterrunde im Gasthaus Höchtl, als die bisherigen Verkaufszahlen von „RosenWEISSchen“, „SchneeRÖTchen“ und „ZwerKERL“, den Garser Weinen 2014 von Michael Sax, Rudolf Rabl und dem Sekt Karl Steiningers, alle aus Langenlois, bekanntgegeben wurden: Rund 7.000 Flaschen Weißwein, 2.000 vom Roten und 500 Flaschen Sekt waren es mit Ende Jänner, 10.000 könnten es bis Anfang April noch werden …

Dann wird nämlich der neue Wein vorgestellt. Vor nunmehr zehn Jahren wurde zum ersten Mal ein „Garser“ aus der Taufe gehoben, der diesjährige wird am Samstag, 2. April, um 15 Uhr auf der Burg gesegnet.

Winzer lieferten 40 Proben vom Grünen Veltliner

„Dort werden, so wie es bisher fast immer üblich war, erst der Etikettenkünstler, der Taufpate und der Name der Weine sowie der Winzer bekanntgegeben“, gibt sich Bürgermeister Martin Falk noch geheimnisvoll. Dort wird auch wohl die Erfolgsgeschichte dieses Markenzeichens fortgeschrieben, denn bisher wurden nie weniger als 5.000 Flaschen verkauft.

In der Vorwoche luden er und Sommelier Alexander Höchtl erneut zur Verkostung der Weine aus dem Kamptal.

15 Winzer lieferten 16 Proben mit Rotweinen ab, 30 gleich 40 Proben vom Grünen Veltliner. Kostete sich ein rund eineinhalb Dutzend umfassendes Team von Weinkennern und -genießern durch sämtliche Rotweine und kürte einen klaren Sieger, musste bei den „Weißen“ eine Vorentscheidung getroffen werden, ehe 17 Verkoster ebensoviele Proben über den Gaumen rinnen ließen.

Knappe Entscheidung bei den Weißweinen

So wie bei jeder Selektion bisher wurde nach dem Schulnotensystem bewertet, wobei die beste und die schlechteste Note aus der Wertung fielen. Schließlich kam es zu einer knappen Entscheidung, der weiße Sieger-Wein erhielt im Durchschnitt 1,70 Punkte, für den zweiten Platz gab es 1,85, für den dritten 1,87 Punkte.

Ein klein wenig lüftete Höchtl das Geheimnis um die Sieger: „So viel kann ich sagen: Es gibt sowohl bei den Rot- als auch bei den Weißweinen einen neuen Winzer, der noch nie den ,Garser Wein‘ produziert hat.“ Kein Geheimnis: Der Sekt kommt wie immer von Karl Steininger aus Langenlois.