Erstellt am 18. Februar 2016, 05:39

von Martin Kalchhauser

„Werk-Stadt“ ist eine Chance für Eggenburg. Gemeinnütziger Verein will Innenstadt beleben und ein Kompetenzzentrum für hochwertiges Handwerk schaffen.

Haben als »Manufactura Eggenburg« ein gemeinsames Ziel: Georg Gilli, Renate Willenig, Martin Jarmer, Obmann Peter Wyscher, Manuel Wandl und Obmann-Stellvertreterin Margarete Jarmer (von links). Foto: Martin Kalchhauser  |  NOEN, Martin Kalchhauser
Voller Elan unternimmt ein neuer Verein den Versuch, (wirtschaftliches) Leben in die Stadt Eggenburg zu bringen. Die „Manufactura Eggenburg“ hat sich vorgenommen, dieses Ziel durch die Ansiedlung qualitativ hochwertiger Handwerker, Künstler und Designer zu erreichen und plant dafür eine ganze Reihe von Maßnahmen.

„Als Symbol soll es ein Siegel geben“

„Wir wollen, dass Eggenburg zum Kompetenzzentrum für qualitativ hochwertiges Handwerk wird“, erklärt Obmann Peter Wyscher. „Als Symbol unseres gemeinnützigen Vereins nach außen soll es dafür ein Siegel geben. Das ist auch ein wichtiges Marketinginstrument. Die Kunden sollen sehen, dass Qualitätskriterien eingehalten werden.“ Auch eine eigene Homepage ist geplant.

Zunächst gehe es darum, Lokale im Zentrum zu adaptieren. „Wir wollen diese als Verein einzugsfertig machen und den Betrieben zur Verfügung stellen“, stellt Wyscher klar.

Parallel zu diesen Bemühungen wird es Veranstaltungen geben, die der Bekanntmachung der Idee dienen. Vierteljährliche sogenannte „Walzgespräche“ – das erste zum Thema „Handwerk Stein“ findet bereits am 15. und 16. April statt – sollen die Bevölkerung von Eggenburg und Umgebung für die Thematik sensibilisieren und Kontakte zwischen interessierten Handwerkern und Absolventen von Fachschulen ermöglichen.

Betriebe stellen sich bei „Walztouren“ vor

Bei den „Walztouren“ kooperieren bereits angesiedelte Handwerksbetriebe mit Reiseveranstaltern, sowohl Agenturen als auch Gruppen (Senioren, …) oder Firmenbelegschaften. Den Teilnehmern stellen sich dabei jeweils drei bis vier Betriebe aus der Region vor, und sie haben Gelegenheit, Handwerkern in sonst nicht öffentlich zugängigen Werkstätten über die Schulter zu blicken.

Fürs Erste stehen hier die Öl-Mühle Gilli (Eggenburg), Ernst Kienesbergers Spiegelwerkstatt (Burgschleinitz), die Biobaumschule Hergesell (Grafenberg) und die „Wollschmiedin“ Barbara Schmidt (Nonndorf bei Gars) zur Verfügung.

Wyscher: „Unser Wunschtraum ist, Eggenburg als Synonym für hochwertige Handwerksprodukte zu etablieren und damit gleichzeitig wirtschaftsbelebende Maßnahmen zu setzen.“ Die Arbeit dafür ist angelaufen …

Der Vorstand

Obmann: Peter Wyscher (Stellvertreterin: Margarete Jarmer)
Kassier: Richard Küttner (Georg Gilli jun.)
Schriftführerin: Regine Willenig (Manuel Wandl)
Rechnungsprüfer: Martin Jarmer