Horn

Erstellt am 09. Juli 2016, 04:10

von NÖN Redaktion

Stadterneuerungspreis: Sieg für Leyrer+Graf. Für die vorbildliche Sanierung eines dreistöckigen Gründerzeithauses wurde heimische Baufirma geehrt.

Wiener Stadterneuerungspreis: Sieg für Leyrer+Graf. Foto: zvg  |  zvg

Über den ersten Platz beim 31. Wiener Stadterneuerungspreises darf sich die Firma Leyrer + Graf freuen, die für ihr Projekt im 15. Bezirk in der Dingelstedtgasse 12 (Bild unten) im Kursalon Hübner ausgezeichnet wurde.

Werkstattgebäude zum Maisonette adaptiert

Beim Stadterneuerungspreis werden die besten Sanierungsarbeiten und –Projekte der Wiener Bauwirtschaft prämiert. Bei der Auswahl der jurierten Projekte wurde auf eine möglichst umfassende Erfüllung der festgelegten Kriterien besonderer Wert gelegt. Bewertet wurden unter anderem die „Verbesserung des äußeren Erscheinungsbildes“, die „Verbesserung der Lebensqualität“, „ökologische Aspekte“ sowie etwaige „Besonderheiten“ wie statische Herausforderungen.

Leyrer + Graf sicherte sich bei der diesjährigen Verleihung den 1. Platz mit der Sanierung eines dreistöckigen Gründerzeithauses, das nicht nur eine neue Straßenfassade erhalten hat, sondern auch im Inneren adaptiert wurde wie mit der Zusammenlegung von mehreren Altbauwohnungen, um großzügige Wohnräume zu schaffen. Der ehemalige „WC-Turm“ wurde in einen „Terrassenturm“ mit hofseitigen Loggien und Balkonen umstrukturiert.

Das im Innenhof befindliche Werkstattgebäude wurde zum Atelier bzw. Maisonette adaptiert. Auch das Dachgeschoß wurde in Holzrahmenbauweise neu ausgebaut und die Dachflächen durch Gaupen geöffnet. Die Energieeffizienz der Gebäude wurde durch die Dämmung der Fassaden und die Solaranlage am Dach wesentlich verbessert. Der Aufzugsanlagenzubau in Stahl-Glas-Konstruktion im Innenhof ermöglicht eine barrierefreie Erschließung des Straßentrakts.

„Eine der besonderen Herausforderungen bei diesem Bauvorhaben war mit Sicherheit die Koordination der Baustellenlogistik für die Arbeiten im Innenhof, wo es keine Zufahrtsmöglichkeit gegeben hat und auch keine Hebewerkzeuge eingesetzt werden konnten“, so Markus Wieser, Abteilungsleiter Hochbau Wien Leyrer + Graf. Und Geschäftsführer Peter Ulrich ergänzte: „Wir sind sehr stolz, dass wir trotz sehr interessanter Projekte unserer Mitbewerber und nach unserem Triple-Sieg beim Wiener Stadterneuerungspreis vor zwei Jahren jetzt wieder den ersten Platz erreichen konnten.“