Erstellt am 13. Januar 2016, 03:33

von NÖN Redaktion

Wohnzimmer ausgebrannt: Ladegerät war „Zündler“. Technischer Defekt löste Brand aus. 43 Mitglieder von vier Feuerwehren kamen zu Hilfe. Winterwetter erschwerte mitternächtlichen Einsatz.

Ein Bild der Verwüstung und mehr als 10.000 Euro Schaden waren die Bilanz des Brandes in Mahrersdorf. Fotos: Anton Mück, Eduard Reininger  |  NOEN, Anton Mück, Eduard Reininger

Nur acht Minuten nach dem Alarm am 6. Jänner gegen 23. 17 Uhr waren die ersten FF-Männer am Brandort. Dass ein Zimmerbrand in einem Einfamilienhaus im Ortszentrum schweren Schaden anrichtete, konnten sie aber nicht verhindern.

Zimmer bot ein Bild der Verwüstung

Insgesamt 43 Mitglieder aus den Feuerwehren Fuglau, Altenburg, Feinfeld, Fuglau, Winkl, Tautendorf und Röhrenbach konnten kurz nach Mitternacht „Brand aus“ melden. Doch das Wohnzimmer des Hausbesitzers (53) und seiner Gattin (52) bot ein Bild der Verwüstung, auch angrenzende Räume wurden in Mitleidenschaft gezogen. Der Schaden dürfte jedenfalls weit über 10.000 Euro betragen.

Wie sich im Zuge der Ermittlungen herausstellte, hatte die Frau bei der Rückkehr aus dem Bad ins Wohnzimmer bemerkt, dass einige Polster brannten. Gemeinsam mit ihrem zu Hilfe gerufenen Gatten versuchte sie, die Flammen mit zwei Handfeuerlöschern zu bekämpfen. Erfolglos. Der Mann rief schließlich die Feuerwehr.

Beim Einsatz unter Leitung des Fuglauer FF-Chefs Josef Rieppel wurde ein Atemschutz-Sammelplatz errichtet. Nach der Brandbekämpfung machten die FF-Helfer die Räume mit einem Entlüfter rauchfrei.

„Die eisigen Temperaturen um –7 Grad, Schnee und Raureif haben unseren Einsatz stark erschwert“, berichtet Rieppel.

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit war ein technischer Defekt Auslöser des Schadenfeuers. Die Ermittler konnten den Ausgangspunkt im Bereich eines Dreifach-Verteilers orten, an dem ein Laptop-Ladekabel angesteckt war.