Erstellt am 23. März 2016, 11:41

BP-Wahl: Marschall schaffte nur rund 1.150 Unterschriften. Der Obmann der EU-Austrittspartei, Robert Marschall, hatte keine Chance, in der ihm zugestandenen Nachfrist genügend Unterstützungserklärungen für die Bundespräsidentenwahl zusammen zu bekommen.

 |  NOEN, APA

Denn er legte laut APA-Informationen insgesamt nur rund 1.150 vor. Ihm ging es zuletzt offensichtlich nicht mehr um die Kandidatur, sondern um die Anfechtung der Wahl.

Marschall selbst hat - abgesehen davon, dass er ohnehin nur mit einer Handvoll Medien spricht - die von ihm erreichte Zahl an Unterstützungserklärungen nie verraten. Aber er hatte am Freitag einen Wahlvorschlag eingereicht und 3.600 Euro Kostenbeitrag bezahlt. Somit musste ihm die Bundeswahlbehörde die im Gesetz vorgeschriebene Nachfrist gewähren.

In einer (halb geheimen) Pressekonferenz kündigte er am Montag an, die Wahl anfechten zu wollen. Dies tat er schon 2014 bei der EU-Wahl - obwohl er es da mit der Liste EU-STOP auf den Stimmzettel schaffte -, blitzte aber in allen Punkten ab.