Erstellt am 24. November 2015, 15:00

von APA/Red

Erstmals für Stunden keine Migranten in Salzburg. Fast drei Monate nach Beginn der großen Flüchtlingskrise über Salzburg nach Deutschland ist am Dienstag in der Mozartstadt erstmals der Flüchtlingsstrom abgerissen.

Um 8.00 Uhr befanden sich weder am Grenzübergang Saalbrücke noch in der alten Autobahnmeisterei Liefering Migranten, die nach Deutschland weiterreisen wollten. Der Grund: Ein Oberleitungsschaden auf der Tauernbahnstrecke.

Die Wiederaufnahme des Bahnverkehrs ist seitens der ÖBB für Dienstagabend in Aussicht gestellt worden. In der Stadt Salzburg rechnete man aber bereits für den Nachmittag wieder mit neu ankommenden Migranten. Denn laut Johannes Greifeneder, Sprecher der Stadt Salzburg, wurde der Transport inzwischen auf Busse umgestellt, von denen die ersten schon bald die Mozartstadt erreichen dürften. Die Stunden dazwischen wurden für eine Reinigung der leer stehenden Hallen genutzt.