Erstellt am 16. Februar 2016, 11:09

von APA/Red

Gesundheitsausgaben steigen immer weiter an. Österreich gibt immer mehr Geld für den Bereich Gesundheit aus.

 |  NOEN, APA (Symbolbild)

Im Jahr 2014 betrugen die Gesundheitsausgaben 36,25 Milliarden Euro, rund drei Viertel steuerten Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungsträger bei. Im Schnitt steigen die Ausgaben um fünf Prozent pro Jahr an. Gemessen an der Wirtschaftsleistung legten sie in der Periode von 1990 bis 2014 von 8,4 auf elf Prozent des BIP zu.

Die größten Kosten verursachten laut Statistik Austria die Spitäler. Auf sie entfielen 13,15 Mrd. bzw. 38,9 Prozent der laufenden Gesundheitsausgaben. Für den niedergelassenen Bereich wurden 7,3 Mrd. bzw. 21,6 Prozent verwendet. Für Medikamente und andere medizinische Güter wurden 16,7 Prozent, für Wohn- und Pflegeheime 8,4 Prozent der laufenden Gesundheitsausgaben aufgewendet.

Pharmazeutische Erzeugnisse mit größter Steigerung

Im Durchschnitt stiegen die öffentlichen laufenden Gesundheitsausgaben im Zeitraum von 1990 bis 2014 jährlich um fünf Prozent, wobei der Anstieg im Bereich der pharmazeutischen Erzeugnisse und medizinischen Ge- und Verbrauchsgüter mit 6,5 Prozent und der Prävention am stärksten war. Das durchschnittliche jährliche Wachstum im Bereich Verwaltung und stationäre Leistungen belief sich auf 5,3 bzw. fünf Prozent und lag damit im Durchschnitt der jährlichen Steigerung der öffentlichen laufenden Gesundheitsausgaben.

Private Haushalte und Versicherungsunternehmen gaben im Jahr 2014 rund 7,6 Mrd. Euro für Gesundheitsleistungen aus. Davon wurde mit 36,5 Prozent der größte Anteil für die ambulante Gesundheitsversorgung aufgewendet. Weitere 28,7 Prozent wurden für Leistungen der stationären Gesundheitsversorgung ausgegeben, während mit 27,9 Prozent der drittgrößte Anteil auf pharmazeutische Erzeugnisse und medizinische Ge- und Verbrauchsgüter entfiel.