Erstellt am 11. Mai 2016, 05:14

von NÖN Redaktion

Grandits' „Hilfe direkt“ seit 20 Jahren. Der Südburgenländer Franz Grandits hat sich seit seiner Pensionierung als Tischler ganz der Entwicklungshilfe verschrieben.

Seit 20 Jahren hilft Franz Grandits aus Stinatz mit seiner Hilfsorganisation »Hilfe direkt« in Burkina Faso in Afrika. Foto: zVg  |  NOEN, zVg
„Als im Zuge einer Reise durch Burkina Faso ein Baby in meinen Armen verstirbt, war mir sofort klar: Hier muss ich helfen. In diesem Land will ich Menschen unterstützen“, erinnert sich „Hilfe direkt“- Gründer Franz Grandits an jenes einschneidende Erlebnis, das ihn seit 1996 im nordwestafrikanischen Land helfen lässt.

Mittel rein durch Privatspenden aufgebracht

Sofort nach seiner Rückkehr begannt er 1996 mit der Vorbereitung verschiedener Hilfsmaßnahmen. Da Bildung der einzige Ausweg aus dem Teufelskreis der Armut ist, beginnt Franz Grandits noch in diesem Jahr mit dem Bau seines ersten Projekts, einer Haushaltsschule in Djibo, im Norden Burkina Fasos.

Mittlerweile kann der Verein auf die Errichtung von über 100 Projekten zurückblicken: 39 Schulen, drei Krankenhäuser, Tischlereien, Schlossereien, Schneiderein sowie Frauenhäuser und Waisenheime.

Alle für die Realisierung dieser Vorhaben notwendigen finanziellen Mittel wurden rein durch Privatspenden, ohne staatliche Förderung, aufgebracht.

Nun möchte „Hilfe direkt“ gemeinsam mit Freunden und Unterstützern zurückblicken, aber auch vorausschauen und lädt am 20. Mai zu einem Benefizabend ins Gasthaus Stinatzerhof ein. Beginn ist um 18 Uhr. Durchs Programm führt Doris Fennes-Wagner. Musikalisch umrahmt wird der Benefizabend von Afrikanische Trommelrhythmen, dem FTM-Trio und „Stinjacko Kolo“.