Erstellt am 30. Juli 2016, 14:09

von APA/Red

Sperre des Karawankentunnels sorgte für Stau. In Kärnten ist es am Samstag in den Morgenstunden zu Staus vor dem Karawankentunnel gekommen. Offensichtlich wollten zahlreiche Urlauber noch in der Früh durch den Tunnel, der gegen 11.00 Uhr gesperrt wurde.

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Laut Asfinag war der Stau auf der Karawankenautobahn (A11) zwischenzeitlich zehn Kilometer lang. Dadurch kam es auch zu Verzögerungen auf der Tauernautobahn.

Die Sperre des Karawankentunnels war um 11.00 Uhr in Vorbereitung, der Stau auf Kärntner Seite hatte sich bis dahin aufgelöst. "Wir haben die Karawankenautobahn (A11) schon ab 9.00 Uhr gesperrt, dadurch sind alle Autos noch rechtzeitig durch den Tunnel gekommen", sagte Asfinag-Sprecher Walter Mocnik. Die Tunnelsperre wird erst um 18.00 Uhr wieder aufgehoben.

Durch die Sperre ist es am Vormittag zu Verzögerungen auf der Tauernautobahn (A10) gekommen. Laut Mocnik hätten sich die Vorbereitungen aber ausgezahlt: "Wir haben Blockabfertigung vor dem Oswaldibergtunnel bei Villach und etwas Stau vor dem Tauerntunnel. Aber es ist nicht dramatisch", sagte er am Vormittag.

"Küste entlang und speziell vor Triest herrscht zähflüssiger Verkehr."

Laut Auskunft des ÖAMTC müssen Urlauber auf dem Weg nach Slowenien oder Kroatien aber Geduld mitbringen. "Vor dem slowenisch-kroatischen Grenzübergang Ptuj südlich von Maribor gibt es acht Kilometer Stau. Und beim Grenzübergang Brezice auf der slowenischen A2 gibt es fünf Kilometer Stau", sagte eine ÖAMTC-Sprecherin.

Die Ausweichroute über Italien sei am Vormittag ebenfalls schon stark belastet gewesen, hieß es vom ÖAMTC: "Die ganze Küste entlang und speziell vor Triest herrscht zähflüssiger Verkehr." Außerdem würde noch einiges an Verkehr aus Deutschland nachkommen.

Wie der ARBÖ am Vormittag mitteilte, gab es auch auf der Pyhrnautobahn (A9) vor dem Tunnel Klaus Blockabfertigung und zwei Kilometer Stau vor dem Gleinalmtunnel. Auf der Brennerautoban (A13) vermeldete der ARBÖ rund sechs Kilometer Stau vor einer Baustelle zwischen Schönberg und Zenzenhof. Fünf Kilometer Stau gab es auf der Fernpassstrecke (B179) zwischen dem Grenztunnel Vils/Füssen und dem Fernpass.