Erstellt am 11. Juli 2016, 15:39

Rätseln nach Mordalarm in Salzburg. Die Obduktion des 30-jährigen Toten aus der Badewanne in Salzburg ist am Montagnachmittag abgeschlossen worden.

Die Obduktion des 30-jährigen Toten aus der Badewanne in Salzburg ist am Montagnachmittag abgeschlossen worden.  |  APA

Mit einem ungewöhnlichen Ergebnis: "Es konnte keine nachweisbare Todesursache festgestellt werden", sagte Polizei-Sprecherin Irene Stauffer anschließend zur APA. Nun müsse auf das toxikologische Gutachten gewartet werden, was einige Wochen dauern könne.

Der Tote war am Sonntag nach Mitternacht entdeckt worden, nachdem der Vater die Polizei verständigt hatte, weil er seinen Sohn seit Stunden nicht am Handy erreichen konnte. Die Wohnung wurde durch die Feuerwehr geöffnet. In der Badewanne lag bekleidet der gebürtige Serbe, in der Wanne befand sich kein Wasser. Der Mann war an Händen und Füßen mit Kabelbindern und Klebeband gefesselt. Er hatte Verletzungen im Gesicht, die jedoch nicht tödlich waren.

Die Wohnung des Opfers war durchwühlt worden, die Spurensicherung fand aber keine Einbruchsspuren. Es sei laut Polizei daher anzunehmen, dass der Mann den oder die Täter in die Wohnung hineingelassen hat. Der 30-Jährige lebte allein, er dürfte aber verheiratet sein.