Erstellt am 05. April 2017, 10:59

von APA Red

Freizeitunfälle kosten jährlich 20 Milliarden Euro. 2016 haben Freizeitunfälle materielle Kosten in der Höhe von 20,6 Milliarden Euro verursacht. Das hat das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) berechnet.

Unglücke im Straßenverkehr am teuersten  |  APA

Inkludiert sind Ausgaben für die Heilung, Produktionsausfall, Sachschäden, Wiederbesetzungs-, Administrativ-, Polizei- und Rechtsfolgekosten. Finanziert wird das zu gleichen Teilen von Gebietskörperschaften, Sozial- und Privatversicherungen.

Der Straßenverkehr ist gemäß der KfV-Studie für 28 Prozent oder 5,7 Milliarden Euro der materiellen Kosten verantwortlich, obwohl sich in diesem Bereich nur acht Prozent aller Nichtberufsunfälle ereignen, berichtete das Kuratorium am Mittwoch. Die durchschnittliche Verletzungsschwere und damit auch die durchschnittlichen Kosten pro Verunglückten sind hier nämlich klar am höchsten. Verstärkt wird dieser Effekt dadurch, dass Sachschäden nur für diesen Bereich berechnet werden können.

Haus- und Freizeitunfälle sind für 46 Prozent oder 9,6 Milliarden Euro Kosten verantwortlich, Sportunfälle für 26 Prozent oder 5,3 Milliarden Euro. Ihre Anteile an allen Nichtberufsunfällen belaufen sich auf 62 (Haushalt/Freizeit) respektive 30 Prozent (Sport).