Erstellt am 16. September 2015, 05:32

von NÖN Redaktion

Mit Sexvideo erpresst. Ein 19-Jähriger ließ sich zu sexuellen Handlungen im Internet hinreißen und wurde damit erpresst.

Aufpassen. Die Polizei rät Internetusern, keine persönlichen Daten, freizügige Bilder von sich oder gar Videos mit sexuellen Handlungen ins Netz oder an vermeintliche Freunde zu schicken. Symbolbild: Bilderbox  |  NOEN, Erwin Wodicka
Einer versuchten Erpressung im Internet wäre vor kurzem ein 19-Jähriger aus dem Bezirk Eisenstadt-Umgebung zum Opfer gefallen. Ihm wurde gedroht, ein intimes Video im Internet zu veröffentlichen.

„Video auf Youtube zu sehen“

Der 19-Jährige hatte auf einer sozialen Plattform eine Freundschaftsanfrage einer jungen Frau angenommen und ließ sich in einem Videotelefonat zu sexuellen Handlungen verleiten. „Kurz darauf erhielt er einen Link, auf dem dieses Video auf Youtube zu sehen war“, schildert Polizeisprecher Gerald Pangl den Vorfall.

Dem Mann wurde gedroht, das Video zu veröffentlichen, sofern er nicht 1.800 Euro auf ein Bankkonto auf der Elfenbeinküste überweisen wird. Er erstattete hingegen Anzeige bei der Polizei. Tipp der Polizei: Man soll bei Internetkontakten vorsichtig sein und keine persönlichen Details oder intime Fotos ins Netz stellen.

Zuletzt hatte es immer wieder ähnliche derartige Fälle im Burgenland gegeben: