Erstellt am 26. Oktober 2015, 12:07

von APA Red

Niessl erneuerte Forderungen am Nationalfeiertag. "Wir müssen Sorgen und Ängste ernst nehmen und verantwortungsvoll handeln", appellierte Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) am Nationalfeiertag im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise.

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In einer Aussendung erneuerte er seine Forderungen u.a. nach einer stärkeren und zudem konsequenten Trennung von Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlingen.

"Das menschliche Gesicht Österreichs"

Zudem müssten die "Hotspots" an den Außengrenzen schnellstmöglich funktionsfähig und die EU-Schengen-Außengrenzen besser gesichert sein. Eine EU-Verteilungsquote sei längst überfällig und der Assistenzeinsatz des Bundesheeres müsse aufrecht bleiben, betonte Niessl.

Das Burgenland bezeichnete er als "das menschliche Gesicht Österreichs", seien in den vergangenen Wochen doch mehr als 300.000 Flüchtlinge vor allem in Nickelsdorf und auch in Heiligenkreuz medizinisch erstversorgt, verpflegt und "in deren Sinne weiter transportiert worden".

Die Menschen im Land würden sich jedoch vor allem von den gewählten Repräsentanten Antworten auf die Frage "Wie geht es weiter?" erwarten, sagte der Landeshauptmann. Den vielen verunsicherten Bürgern müsse "klar vermittelt werden, wie wir in Zukunft mit dieser prekären Situation umgehen". Diese Frage könne in erster Linie nur auf europäischer Ebene gelöst werden.