Erstellt am 06. April 2016, 10:17

ÖFB-Profi-Clubs zahlten knapp 2,3 Mio. Euro an Vermittler. Österreichs Fußball-Profi-Clubs haben in den vergangenen beiden Transferperioden insgesamt 2,28629 Millionen Euro für die Bezahlung von Spielervermittlern ausgegeben.

 |  NOEN, APA

Dies geht aus einer Auflistung hervor, die der ÖFB veröffentlichte. Am spendierfreudigsten zeigte sich wenig überraschend Red Bull Salzburg - der Doublegewinner überwies 961.600 Euro an Honoraren.

Salzburgs Farm-Team FC Liefering kam auf 122.620 Euro und ist damit in der Erste Liga einsame Spitze. Hinter Salzburg folgen Sturm Graz (461.100 Euro), Rapid (311.700) und die Austria (250.000).

Laut der ÖFB-Angaben verzichtete die Admira als einziger Oberhaus-Vertreter gänzlich auf Zahlungen an Spielervermittler. In der zweithöchsten Klasse gab es von Austria Lustenau, dem Kapfenberger SV und dem FAC keinen Cent für Beraterkosten.

Im Vergleich dazu machten die 18 Vereine der deutschen Bundesliga in den jüngsten zwei Transferperioden 127,73 Millionen Euro für Spielervermittler locker. Allein der FC Schalke 04 ließ sich deren Dienste 16,86 Millionen Euro kosten. Berater werden von den Clubs vor allem dafür bezahlt, dass sie den Wechsel eines Spielers von einem Verein zum anderen vermitteln oder die Vertragsverlängerung mit einem Profi aushandeln.

Ausgaben der österreichischen Profi-Clubs für Spielervermittler in den vergangenen beiden Transferperioden (insgesamt 2.286.290 Euro):

Bundesliga: Red Bull Salzburg 961.600 Euro - Sturm Graz 461.100 - Rapid 311.700 - Austria 250.000 - Altach 38.200 - WAC 30.500 - Mattersburg 14.000 - Ried 9.500 - Grödig 6.000

Erste Liga: Liefering 122.620 - St. Pölten 31.520 - Wacker Innsbruck 22.250 - LASK 16.000 - Austria Salzburg 5.700 - Wiener Neustadt 3.100 - Austria Klagenfurt 2.500