Erstellt am 05. Februar 2016, 11:32

Österreicher fürchten Einbruch und Unwetter am meisten. Je 60 Prozent der Österreicher haben Sorge, Opfer eines Einbruchs oder einer Unwetterkatastrophe zu werden.

 |  NOEN, APA (Archiv/Pfarrhofer)

Damit stellen diese Ereignisse laut einer am Freitag veröffentlichten IMAS-Umfrage die am weitesten verbreiteten Befürchtungen dar. Die am stärksten ausgeprägte Angst erzeugen demnach aber drohende Terroranschläge oder Atomunfälle.

Die Meinungsforscher haben 1.002 Testpersonen über 16 Jahren - allerdings bereits im September und Oktober, also noch vor den Anschlägen von Paris - eine Liste von möglichen Bedrohungen vorgelegt. Sie konnten auf einer vierstufigen Skala angeben, ob ihnen diese "sehr große", "einigermaßen große", "eher keine" oder "gar keine" Sorgen machen.

In der Kategorie "Sehr große Sorgen" landeten Atomunfälle (33 Prozent) und Terroranschläge (32 Prozent) ganz vorne, Einbrüche (29 Prozent) und Unwetter (24 Prozent) liegen dahinter. Fasst man die Ergebnisse in zwei Kategorien - "Sorge" und "nicht Sorge" - zusammen, dann rangieren Einbrüche und Unwetter (je 60 Prozent) vor Terror und Atomunfall (je 56 Prozent). Haushaltsunfälle oder längere Stromausfälle machen nur 40 bzw. 39 Prozent nachdenklich.

Insgesamt gilt laut Meinungsforschern, dass sich Menschen mit geringerer Bildung, ältere Personen und Frauen mehr Sorgen machen. Während im ländlichen Raum die Angst vor Einbrüchen verbreiteter ist, fürchten die Städter eher die Auswirkungen eines Atomunfalls.