Erstellt am 20. Mai 2017, 10:49

von APA Red

Sturm sorgte für viele Feuerwehreinsätze. Sturm und starke Windböen haben am Freitagabend in Oberösterreich für mehr als 200 Feuerwehreinsätze gesorgt.

Symbolbild  |  Oxana Gracheva/Shutterstock.com

Binnen nur zweieinhalb Stunden rückten landesweit 80 Feuerwehren mit etwa 1.200 Mann zu 195 Einsätzen aus. Auch in Niederösterreich waren zahlreiche Feuerwehren im Einsatz, der Schwerpunkt lag hier im Bezirk Amstetten ( siehe unseren Artikel hier ).

In Oberösterreich vor der Zentralraum am heftigsten betroffen. Geknickte Bäume und herabfallende Äste sorgten für unterbrochene Stromleitungen und Behinderungen im Straßenverkehr. In Traun und Steyr stürzten Bäume in die Oberleitung der ÖBB und begannen zu rauchen. Zum Teil wurden Dächer abgedeckt, in einem Wohnhaus in Kronstorf (Bezirk Linz-Land) brach ein Brand aus.

Wie die Feuerwehr meldete, wurden vom Sturm mehrere Maibäume geknickt. Die Einsatzkräfte waren vor allem mit Aufräumarbeiten beschäftigt, mussten aber zugleich Baugerüste sichern, Dächer provisorisch abdichten und lose Teile an Häusern entfernen. Verletzt wurde durch den Sturm nach bisherigen Erkenntnissen niemand.

Die niederösterreichischen Feuerwehren rückten in der Nacht auf Samstag rund 50 Mal sturmbedingt aus, davon 30 Mal im Bezirk Amstetten. Größtenteils habe es sich nur um kleinere Einsätze wie umgestürzte Bäume gehandelt, betonte Franz Resperger vom Landesfeuerwehrkommando gegenüber der APA.

Im Bezirk Tulln wurde eine Motorjacht auf der Donau vom Sturm auf eine Sandbank abgetrieben. Die Feuerwehr machte das Boot unterhalb des Kraftwerks Greifenstein wieder flott.