Erstellt am 16. Februar 2016, 22:56

PSG schlägt Chelsea mit 2:1. Paris St. Germain ist am Dienstag im Achtelfinal-Hinspiel der Fußball-Champions-League gegen Chelsea nicht imstande gewesen, die angestrebte Vorentscheidung herbeizuführen.

 |  NOEN, APA (AFP)

Die favorisierten Franzosen setzten sich zu Hause mit 2:1 (1:1) durch, müssen vor dem Rückspiel am 9. März aber zittern. Benfica Lissabon besiegte Zenit St. Petersburg im zweiten Eröffnungs-Duell der K.o.-Phase mit 1:0 (0:0).

Frankreichs Serienmeister hatte in der Anfangsphase mehr vom Spiel, Chelsea fing sich aber Mitte der ersten Hälfte. Einen Kopfball von Diego Costa aus kurzer Distanz entschärfte PSG-Keeper Kevin Trapp (23.). Auf der Gegenseite fälschte John Obi Mikel einen zentral angetragenen Freistoß von Superstar Zlatan Ibrahimovic unhaltbar für Thibaut Courtois ins eigene Tor ab (39.).

Ibrahimovic hat in seinen vergangenen neun Pflichtspiel-Einsätzen damit zehn Tore erzielt. In Champions-League-Partien traf der Schwede zum dritten Mal in Serie. Mikel schlug aber noch vor der Pause zurück. Dem Nigerianer fiel nach einem Eckball von Willian in der Nachspielzeit am Fünfer der Ball vor die Beine, er erzielte das möglicherweise noch wichtige Auswärtstor (45.+1).

Der eingewechselte Edinson Cavani rettete den Parisern nach Idealzuspiel von Angel di Maria noch eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel (78.). Die Champions-League-Duelle der beiden vergangenen Jahre zwischen PSG und Chelsea waren jeweils durch die Auswärtstorregel entschieden worden. 2014 setzte sich die Londoner im Viertelfinale durch, im Vorjahr im Achtelfinale die Pariser nach Verlängerung.

In der Runde der letzten acht war für PSG, in der Liga kaum gefordert, zuletzt dreimal in Folge Endstation. 23 Pflichtspiele ist der französische Tabellenführer mittlerweile ungeschlagen. Für Chelsea setzte es nach deren zwölf wieder eine Niederlage - die erste unter Interimscoach Guus Hiddink, der im Dezember nach der Trennung von Meistermacher Jose Mourinho übernommen hatte.

Benfica, zuletzt 2012 im CL-Viertelfinale, tat sich gegen St. Petersburg lange sehr schwer. Erst ein Kopfball von Jonas nach einer Freistoßflanke von Gaitan in der Nachspielzeit brachte den aufgrund der Spielanteile verdienten Siegestreffer (91.). Zenit, im Herbst Sieger der Champions-League-Gruppe mit Rapid Wiens Europa-League-Gegner Valencia, hatte seit zweieinhalb Monaten kein Pflichtspiel mehr bestritten.