Erstellt am 23. September 2015, 23:29

von APA Red

Ried im Cup erst im Elferschießen weiter. Rapid und die Admira haben sich am Mittwoch gegen drittklassige Clubs ins Achtelfinale des österreichischen Fußball-Cups gezittert.

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Die Hütteldorfer kamen beim Ostligisten SKU Amstetten nach einem 1:1 nach Verlängerung durch ein 4:3 im Elfmeterschießen weiter, die Südstädter hatten ebenfalls im Elferschießen gegen den Regionalliga-Mitte-Vertreter Wallern mit 4:2 das bessere Ende für sich.

Im Duell zweier Bundesligisten gewann die SV Ried vor eigenem Publikum gegen den WAC nach 120 torlosen Minuten mit 5:3 im Elfmeterschießen. Den einzigen souveränen Sieg des Abends feierte die Austria durch ein 7:0 beim viertklassigen FC Wels.

Der Wiener Erzrivale Rapid hingegen tat sich um einiges schwerer, obwohl er einen optimalen Start erwischte. In der 7. Minute legte Louis Schaub für Florian Kainz auf, der mit einem wuchtigen Schuss unter die Latte für das 1:0 der Gäste sorgte. Der erste Tiefschlag aber folgte schon rund zehn Minuten später.

Im Gegensatz zu ihrem Wiener Rivalen gab sich die Austria keine Blöße. Die "Veilchen" gewannen auswärts gegen Wels, den Drittletzten der Oberösterreich-Liga (4. Leistungsstufe) sicher mit 7:0. Die Tore erzielten Rotpuller (1.), Serbest (15.), Friesenbichler (18., 27.), Gorgon (23.), Meilinger (54.) und Vukojevic (82.). Austrias Salamon sah in der 81. Minute wegen Nachschlagens die Rote Karte. Bei den Siegern fehlte unter anderen der erkrankte Kapitän Robert Almer, der allerdings bis zum Wochenende wieder fit werden könnte.

In Ried setzten sich die Gastgeber vor eigenem Publikum gegen den WAC nach einem 0:0 nach 120 Minuten im Elfmeterschießen mit 5:3 durch. Die Entscheidung brachte der Penalty des Wolfsbergers Dario Baldauf, der an die Latte ging.

Davor hatten die Zuschauer in der Keine-Sorgen-Arena eine über weite Strecken ausgeglichene Partie gesehen. Dieter Elsneg (33.) beziehungsweise Philip Hellquist (23.) und Roland Putsche (43.) ließen vor dem Seitenwechsel gute Chancen aus. In der zweiten Hälfte herrschte lange Leerlauf, ehe es gegen Ende der regulären Spielzeit Matchbälle auf beiden Seiten gab.

Zunächst bugsierte Rieds Clemens Walch den Ball am leeren Tor vorbei (91.), dann schoss Hellquist den Ball aus guter Position genau auf den Innviertler Goalie Thomas Gebauer (92.). In der Verlängerung waren die Oberösterreicher die gefährlichere Mannschaft, doch WAC-Goalie Christian Dobnik zeigte bei Kopfbällen von Thomas Reifeltshammer (103.) und Walch (115.) starke Paraden.

Auch die Admira schaffte den Einzug unter die letzten 16: