Erstellt am 15. Januar 2016, 11:19

von APA/Red

Skispringer Lukas Müller hat inkomplette Querschnittslähmung. Der am Mittwoch beim "Einfliegen" der Kulm-Skiflugschanze nach einem Sturz schwer verletzte Vorspringer Lukas Müller hat derzeit eine inkomplette Querschnittslähmung.

Zukunft ungewiss  |  NOEN, APA

Der 23-jährige Kärntner habe eine Restsensibilität in den Beinen. Eine endgültige Prognose sei deshalb derzeit nicht seriös, betonten die behandelnden Ärzte bei einer Pressekonferenz im LKH Graz. Laut Unfallchirurgie-Vorstand Franz-Josef Seibert hat Müller, der wegen einer Luxationsfraktur der unteren Halswirbelsäule noch am Mittwoch operiert worden war, die Diagnose "relativ gefasst" aufgenommen. Der chirurgische Eingriff sei gut und komplikationslos verlaufen.

Müllers untere Extremitäten und die Rumpfstabilität sind beeinträchtigt, auch die Atemmuskulatur ist betroffen, aber er kann bereits selber atmen. Es gebe Fälle, bei denen nach langer Rehabilitation Rückbildungen möglich seien, doch laut Gernot Brunner, dem Ärztlichen Direktor des LKH Graz, werde man erst in erst "in Monaten oder in einem Jahr sehen, wie das Ganze ausgegangen ist".