Erstellt am 28. Juli 2016, 10:29

von APA/Red

Pflegesohn brach in früheres Zuhause ein. Ein ehemaliger Pflegesohn hat mit Bekannten in seinem früheren Zuhause in der Südweststeiermark Geldvorräte stehlen wollen. Das maskierte Trio wurde aber von der einstigen Pflegemutter ertappt.

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Die Frau schrie laut und vertrieb die Täter. Kurz darauf schnappte die Polizei die Verdächtigen. Es stellte sich heraus, dass der älteste von ihnen zehn Jahre lang als Pflegekind in dem Haus gewohnt hatte.

Die drei zunächst unbekannten Männer hatten am Mittwoch kurz vor 22.00 Uhr mit einer Axt das Schlafzimmerfenster eingeschlagen und auch einen Kasten aufgebrochen. Sie wollten an das Geld der Hausbesitzer aus Groß St. Florian. Als sie aber ertappt wurden, rannten sie davon.

Aus Geldnot gehandelt

Eine Streife nahm die Verdächtigen im Alter von 17, 18 und 23 Jahren fest. Sie waren mit Sturmhauben und Kopftüchern maskiert, hatten Einweghandschuhe an und im Auto war auch ein Baseballschläger, erklärte die Polizei.

Bei der Überprüfung der Identitäten stellte sich heraus, dass der 23-Jährige der ehemalige Pflegesohn der Opfer ist und daher wusste, wo Geld versteckt war.

Er hatte zusammen mit seinen Freunden aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag vor etwa zwei Wochen den Plan geschmiedet, in das Haus einzubrechen. Alle drei sind laut Polizei arbeitslos und handelten aus Geldnot. Sie wurden angezeigt.