Erstellt am 20. Januar 2016, 12:04

von APA/Red

Vier Österreicher und Innsbrucker Physiker unter "Forbes-30 unter 30". Zwei Quantenphysiker, ein Redakteur, ein Unternehmensgründer und eine IT-Expertin - insgesamt vier Österreicher und einen in Innsbruck tätiger Forscher hat das Magazin "Forbes" unter die 30 interessantesten Persönlichkeiten unter 30 Jahren in Europa aufgenommen.

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Die Europa-Listen in zehn Kategorien, von Kunst über Politik bis in die Naturwissenschaften, wurden heuer zum ersten Mal ausgewiesen.

Quantenphysikerin Nadine Dörre aus Horn

Gleich zwei Nennungen mit Österreich-Bezug finden sich in der Kategorie "Naturwissenschaft & Gesundheit". Die 29-jährige Quantenphysikerin Nadine Dörre aus Horn in Niederösterreich absolviert das Doktoratskolleg für Complex Quantum Systems an der Universität Wien. Sie forscht an der Grenze zwischen der makroskopischen und der Quantenwelt, indem sie versucht, die Welleneigenschaften von immer größeren Teilchen nachzuweisen.

Ebenfalls im Bereich Quantenphysik arbeitet der 27-jährige Jordi Prat-Camps vom Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) in Innsbruck. Der aus Barcelona stammende Theoretische Physiker sorgte etwa mit der Konstruktion eines magnetischen Wurmlochs für Aufsehen. Diese Vorrichtung kann ein magnetisches Feld von einem Punkt im Raum zu einem anderen übertragen, über einen Weg der magnetisch unsichtbar bleibt, heißt es am Dienstag in einer Aussendung des IQOQI.

Lektorin an der FH St. Pölten: Marion Marschalek

Auf die Liste in der Kategorie "Technologie" hat es die IT-Sicherheitsexpertin Marion Marschalek geschafft. Die 29-jährige arbeitet bei der US-Firma Cyphort im Bereich Schadsoftware-Erkennung und unterrichtet als Lektorin an der FH St. Pölten.

Über eine Erwähnung in der Kategorie "Medien" kann sich der "News"-Politikredakteur Yilmaz Gülüm (26) freuen. Gülüm arbeitet auch als Lektor am Publizistik-Institut an der Uni Wien und engagiert sich beim Medienwatchblog "Kobuk".

In der Kategorie "Retail & E-commerce" weist "Forbes" mit dem Mitbegründer der Münchner Firma Invisibobble, Felix Haffa (23), einen weiteren Österreicher aus.