Erstellt am 14. Juni 2017, 19:36

von APA Red

Niessl kann mit Vorgangsweise gut leben. Der burgenländische Landeshauptmann und SPÖ-Landesparteichef Hans Niessl kann mit der am Mittwoch von der SPÖ beschlossenen Vorgangsweise "gut leben".

Landeshauptmann Hans Niessl warnt vor schwarz-blau  |  APA

Das erklärte sein Sprecher am Abend. Dass eine Urabstimmung über ein etwaiges Koalitionsabkommen erst nach der Wahl und nicht wie von Niessl vorgeschlagen schon vorher stattfinden soll, gehe ebenfalls in Ordnung.

Niessl ist selbst nicht im Parteivorstand oder Präsidium, das Burgenland wird von Minister Hans Peter Doskozil und Landesrätin Verena Dunst vertreten. Sie haben den Neuerungen zugestimmt und das sei somit ok, meinte der Sprecher. Wichtig sei, dass mit allen Parteien gesprochen werde, ebenso die Grundsätze der Sozialdemokratie. Die Mitgliederbefragung nach der Wahl sei "absolut ok", im Burgenland habe man lediglich eine andere Vorgangsweise als im Bund gewählt.