Erstellt am 06. Juli 2017, 13:19

von APA Red

Die große Hitze bleibt über das Wochenende. Österreich steht ein Hitze-Wochenende bevor. Die Höchsttemperaturen bleiben bis zum Anfang der nächsten Woche über der 30-Grad-Marke.

Die Sonne kennt derzeit kein Erbarmen  |  APA (dpa)

Es entstehen jedoch vermehrt Schauer und Gewitter, die die kommenden Badetage unterbrechen werden. Gräserpollen belasten Allergiker vor allem in mittleren bis höheren Lagen.

Der Freitag beginnt noch mit etwas Sonne, recht bald bilden sich aber hochreichende Quellwolken. Ausgehend vom Bergland entstehen noch am Vormittag erste Regenschauer und Gewitter. Zunächst sind die Schauer im Norden und Osten am häufigsten, zum Abend hin sind Gewitter überall möglich. Es kommt lebhafter Westwind auf, im Süden und Osten bleibt er aber mäßig. Die Frühtemperaturen liegen zwischen 13 und 20 Grad, die Tageshöchsttemperaturen zwischen 26 und 34 Grad. Am heißesten wird es im Osten und Südosten.

Am Samstag scheint zunächst verbreitet die Sonne, im Laufe des Tages bildet sich jedoch wieder eine Reihe von Quellwolken. Die Gewitterneigung nimmt zwar ab, lokal muss am Nachmittag aber erneut mit Gewittern gerechnet werden. Von Tirol bis Salzburg zeigen sich zunächst noch einige Restwolken, erst am Vormittag setzt sich die Sonne durch. Am Nachmittag geht es auch hier mit Quellwolken und lokalen Gewittern weiter. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus westlichen Richtungen. Die Frühtemperaturen betragen 15 bis 23 Grad, die Tageshöchsttemperaturen steigen auf 27 bis 33 Grad.

Der Sonntag startet verbreitet sonnig und teilweise auch wolkenlos. Im Laufe des Tages entstehen Quellwolken und - ausgehend vom Südwesten und dem Bergland - auch ein paar Regenschauer und Gewitter, die am Nachmittag stellenweise auch das Flachland erreichen können. Der Wind weht tagsüber mäßig, teils auflebend aus Südost bis Südwest. Die Frühtemperaturen liegen bei 14 bis 21 Grad, die Tageshöchsttemperaturen erreichen 28 bis 34 Grad.

Die neue Woche beginnt im Osten und Süden noch trocken mit zeitweisem Sonnenschein. Von Westen her breiten sich am Montag aber rasch dichtere Wolken mit teils kräftigen Regenschauern und Gewittern ostwärts aus. Im Süden und Südosten könnte es bis zum Abend aber noch weitgehend trocken bleiben. Der Wind aus Südost bis West weht mäßig bis lebhaft. Die Frühtemperaturen reichen von 15 bis 23 Grad, die Tageshöchsttemperaturen steigen auf 25 bis 35 Grad. Die höchsten Werte werden im Südosten erwartet.

Am Dienstag entwickeln sich mit einer Luftmassengrenze, die quer über Österreich liegt, bereits am Vormittag gebietsweise Schauer und auch Gewitter. Nach und nach verlagern sich diese in Richtung Südosten, wodurch es von Nordwesten her etwas ruhiger wird. Hinter dieser Störung fließt merklich kühlere Luft ein. Vor allem im Donauraum bläst zeitweise recht lebhafter Westwind. Die Frühtemperaturen erreichen 16 bis 23 Grad, am Nachmittag wird es von West nach Ost zwischen 23 und 30 Grad geben.

Gräserpollenallergikern empfiehlt der Pollenwarndienst der MedUni Wien, in den nächsten Tagen die nun blühenden Maisfelder zu meiden. Aufgrund der beachtlichen Größe des Maispollens ist ein intensiverer Pollenflug aber nur in der Nähe von blühenden Feldern zu erwarten.

In den Tieflagen muss je nach Region weiterhin verbreitet mit geringen bis mäßigen Konzentrationen an Gräserpollen in der Luft gerechnet werden. Vorsicht ist allerdings noch in mittleren und höheren Lagen geboten, dort sind noch hohe Belastungen möglich. Aufatmen können Allergiker im Fall lokaler Schauer bzw. Gewitter, die den Pollenflug zumindest zeitweise senken können.

Unter den aktuell blühenden und allergologisch bedeutenden Gräsern befinden sich u. a. das Weidelgras, die Straußgräser und das Hundszahngras. Auch Ampfer und Wegerich blühen. Der Pollen der derzeit blühenden Edelkastanie kann durch Kreuzreaktion bei Birkenpollenallergikern Beschwerden verursachen. Im heurigen Jahr verläuft die Blüte der Edelkastanie zudem überdurchschnittlich intensiv. Im Pollenspektrum befindet sich zudem gerade der Pollen von Liguster, Linde, Nessel- und Gänsefußgewächsen.

Pilzsporen können in den Tieflagen mitunter hohe Konzentrationen aufweisen. Mit der voranschreitenden Pollensaison rückt die Saison der Unkräuter näher. Der Beginn der Beifußpollensaison ist aus derzeitiger Sicht je nach Region und Entwicklung für Ende Juli zu erwarten.