Erstellt am 27. Juni 2016, 05:51

3,1 Millionen Besucher beim Donauinselfest. Die 33. Ausgabe des Wiener Donauinselfestes hat am Wochenende insgesamt 3,1 Mio. Menschen angelockt. Damit ist der Rekordwert des Vorjahres - als 3,3 Mio. Besucher gezählt wurden - knapp nicht erreicht worden.

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Der Samstag stand im Zeichen der schwaren Partie: Seiler & Speer waren der erwartete Publikumsmagnet. Russkaja, Bob Geldof samt Boomtown Rats oder Nada Surf wurden aber ebenfalls gerne gehört - genauso wie Bilgeri oder Johnny Logan.

Am Sonntag wurde musikalische Kost unter anderem von Gudrun von Laxenburg, Frittenbude, Glasperlenspiel oder Sean Paul serviert. Der ersuchte die Zehntausenden Fans vor der Festbühne wiederholt und erfolgreich: "Make some noise!" Er hatte nicht nur Liedgut aus Jamaika mitgebracht: Auch die Flagge seine Heimatlandes sowie zwei Tänzerinnen verbreiteten Karibikflair.

Als Headliner auf der Oldies- und Schlagerbühne fungierten Andy Borg und die Edlseer. Zu den Kabarett-Highlights der vergangenen Tage zählten die Auftritte von Gunkl, Alfred Dorfer oder Thomas Maurer.

Für Urlaubsfeeling sorgte das Wetter. Der Freitag und Samstag waren von Hitze geprägt, in der Nacht auf Sonntag kam die - relative - Abkühlung. Die Gewitter meinten es gut mit der Inselsause, sie statteten dem Fest erst nach Ende des Bühnenprogramms einen Besuch ab.

Am Rande des Festivals war am Freitag ein Badetoter zu beklagten. Ein 18-Jähriger ging in der Donau unter. Er verstarb nach der Bergung. In der Nacht auf Sonntag musste die Polizei bei einem Fall mutmaßlicher sexueller Belästigung einschreiten. Die Meldung, wonach K.o.-Tropfen im Spiel waren, bestätigte sich letztendlich nicht. Ansonsten ist das Fest weitgehend friedlich verlaufen, wurde betont.