Erstellt am 10. August 2016, 08:20

OMV machte im zweiten Quartal 168 Mio. Euro Verlust. Nach einer am Dienstagabend bekannt gegebenen Wertberichtigung in Höhe von 530 Mio. Euro für den OMV-Anteil am Öl- und Gasprojekt Rosebank weist das österreichische Öl-und Gasunternehmen für das zweite Quartal 2016 einen Periodenverlust von 168 Mio. Euro aus - nach einem Überschuss von 209 Mio. Euro im Vergleichsquartal des Vorjahres.

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Der Betriebserfolg drehte im Jahresabstand von 222 Mio. auf -300 Mio. Euro ins Minus, wie die OMV am Mittwoch ad hoc mitteilte. Der Umsatz brach um 19 Prozent auf 4,614 Mrd. Euro ein.

Am Dienstagabend hatte die OMV überraschend bekannt gegeben, dass sie ihren 30-prozentigen Anteil am Öl- und Gasprojekt Rosebank in der britischen Nordsee an die kanadische Firma Suncor Energy verkaufen wird. Nach dieser Transaktion soll der OMV-Anteil an Rosebank bei 20 Prozent liegen.

Das Ziel einer Kostensenkung von 100 Mio. Euro für 2017 werde man voraussichtlich schon heuer erreichen, teilte die OMV heute mit. Daher habe man sich ein neues Kostensenkungsziel von über 150 Mio. Euro für 2017 (im Vergleich zu 2015) gesetzt. Die für 2016 ursprünglich geplante Investitionssumme von 2,4 Mrd. Euro wurde auf 2,2 Mrd. Euro reduziert.