Erstellt am 16. Dezember 2015, 12:00

von APA/Red

"Wo findet man Millionäre": Was Österreicher alles googeln. Dass 2015 in Österreich "Wo ist Syrien?" häufig gegoogelt wurde, überrascht kaum.

Die Frage "Wo findet man Millionäre?" schon eher. Google Austria hat heuer erstmals ein Trending der ungewöhnlichsten Anfragen erhoben. Da landeten "Wo finde ich den Stromzähler?", gefolgt von "Wie mache ich meinen Mann wieder in mich verliebt?" und "Wo ist Putin?" auf den ersten drei Plätzen.

Ebenfalls in den Trending-Top-Ten: "Wo ist die Leber?", "Für was sind Wespen gut?", "Wieviel Grad sind es jetzt?", "Wieviel ist 0 durch 0", "Google wo ist der nächste Döner?" und "Was sind Wesselmänner?" Bei letzterem handelt es sich übrigens um Stellwände für Werbeplakate.

Google Austria erstellte Rankings zu den am schnellsten wachsenden Suchanfragen zu den Top-Themen des Jahres. Diese zeigen das kurzfristig am stärksten ansteigende Interesse der User an aktuellen Ereignissen. Die heuer aufstrebenden Suchbegriffe der Österreicher bei Google waren demnach "Donauinselfest", gefolgt von "Sonnenfinsternis", "iPhone 6S", "Wien-Wahl" und "Paris".

Die am schnellsten wachsenden Suchanfragen zum Thema Flüchtlinge lauteten: "Wieviel Einwohner hat Syrien?", "Wie kann man Flüchtlingen helfen?" und "Wie viele Flüchtlinge gibt es in Österreich?". Weltweit verzeichnete 2015 der Suchbegriff "Lamar Odom" den größten Anstieg im Interesse der Google-Nutzer. Der ehemalige US-Basketball-Star war im Oktober bewusstlos zusammengebrochen. Danach folgen die Satirezeitschrift "Charlie Hebdo", das Browserspiel "Agar.io", der Film "Jurassic World" und "Paris".