Erstellt am 22. Februar 2016, 10:16

Ziegenbock mit finalem Fangschuss erlöst. Ein Polizist erlöste gestern in einer Gemeinde im Bezirk Oberwart mit einem finalen Fangschuss einen Ziegenbock. Der Besitzer versuchte das Tier mit einer Pistole durch mehrere Schüsse zu töten, was ihm jedoch nicht gelang.

 |  NOEN, Symbolbild
Der 55-jährige Mann hatte in seinem eingefriedeten Grundstück eine Ziege und einen Ziegenbock gehalten. Da die Tiere immer wieder ausrissen und der Besitzer Angst hatte, dass sie beim Nachbarn die Bonsaibäumchen abfressen würden, entschloss er sich, beide Ziegen zu töten.

Am Samstag Abend nahm er  seine Pistole, die er legal besitzen darf, erlegte mit zwei Schüssen die Ziegengeiß und legte sie unter einen Reisighaufen. Am darauffolgenden Tag  gegen Mittag beschloss er auch den Ziegenbock zu töten. Trotz vier gezielt abgegebener Schüsse war das Tier nicht sofort tot, lief durch den ca. 200 m langen Garten und sprang über eine niedrige Mauer auf das Nachbargrundstück.

Eine Nachbarin hörte ein lautes Brüllen des Tieres und verständigte die Polizei. Die Beamten verfolgten die Blutspur und fanden den Ziegenbock auf dem Nachbargrundstück in einem Stadel unter Gerümpel. Da er schwere Kopfverletzungen aufwies, musste ihn der Beamte durch den finalen Fangschuss erlösen.
Der Besitzer des Tieres wird wegen Verdacht der Tierquälerei angezeigt werden.