Erstellt am 20. November 2015, 10:01

von RED

Beim Vorstellen überzeugen. Nach der abgeschlossenen Ausbildung geht es auf Jobsuche. Richtiges Präsentieren bei einem Bewerbungsgespräch ist das Um und Auf, um eine Stelle zu bekommen.

Nicht nur die Unterlagen wie Lebenslauf und Zeugnisse sind für ein Bewerbungsgespräch wichtig. Auch das richtige Auftreten spielt eine große Rolle im
Kampf um den Traumjob. 
 |  Redaktion

Im Bewerbungsgespräch geht es

vor allen Dingen darum, Überzeugungsarbeit

zu leisten.

Um selbstbewusst zum möglichen

neuen Arbeitgeber gehen

zu können, sollte man sich vorher

einige Fragen selbst beantworten.

Was man erreichen

will, was für und gegen einen

spricht, sollte man schon vorher

wissen. Dabei sollte man aber

ehrlich bleiben.

Eine erste Kurzdarstellung, die

Zusammenfassung des Lebenslaufs,

sollte nicht länger als eineinhalb

Minuten dauern. Sie ist

flüssig und interessant vorzutragen.

Auf jeden Fall muss es ein

zusammenhängender, klar verständlicher,

widerspruchsfreier

Bericht über die bisherigen Tätigkeiten

sein. Bezüglich der angebotenen

Stelle ist es ratsam,

die Präsentation folgendermaßen

zu gliedern. Man sollte er-

Bewerbung | Nach der abgeschlossenen Ausbildung geht es auf Jobsuche. Richtiges Präsentieren

bei einem Bewerbungsgespräch ist das Um und Auf, um eine Stelle zu bekommen.

klären können, warum man

sich für geeignet hält, den Job

machen zu können. Die geforderten

Kenntnisse und Fähigkeiten

sollten als Argumente dienen,

warum man der Richtige

für die Position ist. Zusätzlich

kann man Beispiele bringen,

wie man sich in diversen Situationen

verhalten hat, um seine

Stärken zu belegen.

Zu Hause üben mit der

Familie kann helfen

Um sich schon vor dem richtigen

Vorstellungsgespräch Feedback

zu holen, lohnt es sich,

vorher zu Hause mit den Eltern

oder den älteren Geschwistern

zu üben. Diverse Fragen werden

bei solchen Gesprächen immer

wieder gestellt. Diese kann man

sich im Vorfeld schon selbst

stellen, wie zum Beispiel: „Warum

wollen Sie diesen Beruf erlernen?

Warum bei unserer Firma?

Wo liegen Ihre Stärken/

Schwächen?“

Um selbst mehr von dem Betrieb

zu wissen, indem man vielleicht

einmal arbeitet, ist es

sinnvoll auch selbst Fragen vorzubereiten,

wie zum Beispiel:

„Gibt es in Ihrer Firma Lehrlinge/

junge ArbeitnehmerInnen?

In welcher Abteilung würde ich

vorwiegend eingesetzt werden?

Wie sind die Arbeitszeiten?

Wann kann ich mit einer Entscheidung

rechnen?“

Das Outfit sollte nicht nur

zum Bewerber passen, sondern

auch zur gewünschten Stelle.

Für die meisten Berufe sind

Jeans, ein Hemd oder Polo-Shirt

absolut ausreichend. In manchen

Branchen (z.B. Bank, Versicherung)

sollte man sich nur im

Anzug oder Business-Outfit bewerben.

Zusätzlich zum richtigen

Gewand ist ein gepflegtes

Äußeres sehr wichtig. Zum Beispiel

sind schmutzige Fingernägel

unbedingt zu vermeiden.

Gute Umgangsformen

sind von Bedeutung

Das Bewerbungsgespräch beginnt

bereits beim Einparken

am Firmenparkplatz beziehungsweise

spätestens, wenn

man das Firmengelände betritt

(häufige Fehler: Kaugummi ausspucken,

Mitarbeiter nicht grüßen,

noch eine Zigarette rauchen

etc.).

Auf höfliches Auftreten, insbesondere

auf gute Umgangsformen

(Hand geben, in die Augen

schauen, „Guten Tag, Danke,

Auf Wiedersehen“ sagen),

achten Personalchefs besonders.

http://noe.arbeiterkammer.at

Im Bewerbungsgespräch geht es vor allen Dingen darum, Überzeugungsarbeit zu leisten. Um selbstbewusst zum möglichen neuen Arbeitgeber gehen zu können, sollte man sich vorher einige Fragen selbst beantworten. Was man erreichen will, was für und gegen einen spricht, sollte man schon vorher wissen. Dabei sollte man aber ehrlich bleiben. Eine erste Kurzdarstellung, die Zusammenfassung des Lebenslaufs, sollte nicht länger als eineinhalb Minuten dauern. Sie ist flüssig und interessant vorzutragen.

Auf jeden Fall muss es ein zusammenhängender, klar verständlicher, widerspruchsfreier Bericht über die bisherigen Tätigkeiten sein. Bezüglich der angebotenen Stelle ist es ratsam, die Präsentation folgendermaßen zu gliedern. Man sollte erklären können, warum man sich für geeignet hält, den Job machen zu können. Die geforderten Kenntnisse und Fähigkeiten sollten als Argumente dienen, warum man der Richtige für die Position ist. Zusätzlich kann man Beispiele bringen, wie man sich in diversen Situationen verhalten hat, um seine Stärken zu belegen.

Zu Hause üben mit der Familie kann helfen

Um sich schon vor dem richtigen Vorstellungsgespräch Feedback zu holen, lohnt es sich, vorher zu Hause mit den Eltern oder den älteren Geschwistern zu üben. Diverse Fragen werden bei solchen Gesprächen immer wieder gestellt. Diese kann man sich im Vorfeld schon selbst stellen, wie zum Beispiel: „Warum wollen Sie diesen Beruf erlernen? Warum bei unserer Firma? Wo liegen Ihre Stärken/Schwächen?“ Um selbst mehr von dem Betrieb zu wissen, indem man vielleicht einmal arbeitet, ist es sinnvoll auch selbst Fragen vorzubereiten, wie zum Beispiel:

„Gibt es in Ihrer Firma Lehrlinge/ junge ArbeitnehmerInnen? In welcher Abteilung würde ich vorwiegend eingesetzt werden? Wie sind die Arbeitszeiten? Wann kann ich mit einer Entscheidung rechnen?“ Das Outfit sollte nicht nur zum Bewerber passen, sondern auch zur gewünschten Stelle. Für die meisten Berufe sind Jeans, ein Hemd oder Polo-Shirt absolut ausreichend. In manchen Branchen (z.B. Bank, Versicherung) sollte man sich nur im Anzug oder Business-Outfit bewerben. Zusätzlich zum richtigen Gewand ist ein gepflegtes Äußeres sehr wichtig. Zum Beispiel sind schmutzige Fingernägel unbedingt zu vermeiden. 

Gute Umgangsformen sind von Bedeutung 

Das Bewerbungsgespräch beginnt bereits beim Einparken am Firmenparkplatz beziehungsweise spätestens, wenn man das Firmengelände betritt (häufige Fehler: Kaugummi ausspucken, Mitarbeiter nicht grüßen, noch eine Zigarette rauchen etc.). 

Auf höfliches Auftreten, insbesondere auf gute Umgangsformen (Hand geben, in die Augen schauen, „Guten Tag, Danke, Auf Wiedersehen“ sagen), achten Personalchefs besonders. 

http://noe.arbeiterkammer.at

 

Richtige Kleidung beim Bewerbungsgespräch

Die Kleidung sollte der Position und Branche entsprechend ausgewählt werden, eher etwas konservativer, als es erwartet wird. Dezente Farbtöne wirken in so einer Situation am besten. Frauen sollten nicht versuchen, durch ihre Aufmachung aufzufallen. Die Rocklänge sollte nicht zu kurz sein.

Eine Notwendigkeit ist, dass man sich in der Kleidung auch wohlfühlt. Gegebenenfalls kann man das eine oder andere Kleidungsstück zuvor ein wenig eintragen, wenn die Zeit bis zum Termin noch ausreicht. Es soll eher vermieden werden, mit brandneu gekauften

 

Tipps, um die Bewerbungsunterlagen richtig zu gestalten

  • Bewerbungen prinzipiell schriftlich, bei mittelgroßen und großen Firmen auch per Mail möglich.
  • Rechtschreibung sowie Grammatik müssen perfekt sein: Von Seiten der Personalbüros wird sehr darauf geachtet.
  • Beim Versenden ist der vollständige und korrekte Anschrieb an die Kontaktperson wichtig: Titel sowie die richtige Schreibweise des Namens beachten.
  • DIN-A4 Kuvert für den Versand verwenden und die einzelnen Unterlagen zu einer Mappe zusammenklemmen; eventuell Deckblatt mit Foto bei Ausübung einer berufstypischen Tätigkeit.
  • Layout und Gestaltung der Unterlagen sollten dem Beruf angepasst sein.
  • Bewerbungen für eine Tätigkeit im Büro sind wohl eher klassisch gestaltet als für den Beruf der Werbefachfrau.
  • Foto: Passfoto-Format, freundlich, aktuelles Foto, in Farbe und dem Lebenslauf beilegen. 
  • Im Text muss glaubwürdig dargelegt werden, warum gerade dieser bei dieser Firma. 0815-Formulierungen vermeiden!
  • Wichtig ist, sich als interessierter Bewerber gegenüber anderen hervorzuheben. Evtl. können Proben Ihres Talents mitgeschickt werden (z.B. gelungene Zeichnungen aus dem DG-Unterricht für einen technischen Beruf oder Zeichnungen kreativer Haarkreationen für angehende FriseurInnen).
  • Der Lebenslauf muss vollständig und orthografisch korrekt sein. Handschriftliche Lebensläufe nur auf ausdrücklichen Wunsch der Firma verwenden.
  • Das aktuelle Zeugnis ist den Bewerbungsunterlagen beizulegen. 
  • Nicht entmutigen lassen; laut einer AKNÖ-Studie schreiben Lehrstellensuchende im Schnitt 10 Bewerbungsschreiben, bis sie eine Lehrstelle finden. Weniger als die Hälfte der Betriebe schreibt bei Bewerbungen überhaupt zurück. Es empfiehlt sich daher, für den Begleitbrief nicht mehr als vier Absätze zu verwenden. Der Lebenslauf sollte nur eine, höchstens aber zwei Seiten umfassen.
  • Die wichtigsten Argumente und Fakten sollten auch beim schnellen „Drüberlesen“ schon herausspringen.
  • Den Lebenslauf in Tabellen- und nicht in Erzählform, handschriftlicher Lebenslauf nur auf Verlangen.
  • Jene Argumente sollten im Mittelpunkt stehen, die einen für die jeweilige Firma besonders interessant machen können. Dabei sollte das Hauptaugenmerk auf zwei bis drei Kernargumenten liegen, die für die Stelle von Bedeutung sind. Die weiteren Details können beim Bewerbungsgespräch selbst noch eingebracht werden. 
  • Im Lebenslauf müssen die Fakten und alle wichtigen Details enthalten sein. Im Begleitbrief verbindet man diese Punkte mit der eigenen Motivation und den Stellenanforderungen des personalsuchenden Betriebs. Es muss klar hervorgehen, dass man die wesentlichen Qualifikationen für die zu besetzende Stelle besitzt.
  • Der Begleitbrief sollte der/dem Personalverantwortlichen Lust auf mehr machen. Daher also nur das einfach auf Lebenslauf und weitere Zeugnisse verweisen. Dazu empfiehlt sich ein Satz wie: „Weitere Details entnehmen Sie bitte meinem Lebenslauf.“
  • Was man im Begleitbrief schreibt, muss auch im Lebenslauf belegt werden können. Lücken im Lebenslauf sollte man, wenn möglich, vermeiden. Wird man trotz Lücken zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen, muss man auch mit gezielten Fragen zu diesen Lücken rechnen. Darauf kann man sich aber dementsprechend vorbereiten.

 

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