Erstellt am 20. November 2015, 11:12

Bewerbungen mit Erfolg. Wesentlich für eine gute Bewerbung sind gute Bewerbungsunterlagen. Und: Man sollte darüber nachdenken, mit welchen Vorzügen man punkten kann.

 |  Redaktion

Wer bei seiner Bewerbung erfolgreich sein will, der sollte laut Arbeiterkammer drei Punkte beachten: 

Was sind meine Qualifikationen und Kenntnisse? Welche Interessen habe ich? 
„Es ist wichtig, zusätzliche Kenntnisse und Erfahrungen herauszuarbeiten, die nicht jeder anbieten kann“, rät die Arbeiterkammer. Um sich von anderen Bewerbern zu unterscheiden. Zum Beispiel: „Eine Buchhalterin, die ein bestimmtes EDV-Programm im Rechnungswesen beherrscht, steigert ihre Chancen. Oder eine Verkaufskraft, die sich mit bestimmten Produkten auskennt und einen Kurs für Auslagendekoration vorzuweisen hat.“ 

Was will ich am Arbeitsmarkt anbieten? Wem will ich mein Wissen, meine Qualifikation und meine Arbeitskraft anbieten?
Wenn Bewerbungen schon des Öfteren erfolglos blieben, kann es Sinn machen, sich zu überlegen, ob die erwünschte Position vielleicht ein zu hoch gestecktes, vielleicht aber auch ein zu niedrig gestecktes Ziel ist. 

Habe ich meine Bewerbungsunterlagen erneuert und aktualisiert? 

 

Die einzelnen Bestandteile 

„Eine schriftliche Stellenbewerbung umfasst ein kurzes Begleitschreiben, den Lebenslauf und Zeugnisse.“ Auch beim Bewerbungsgespräch an sich, insbesondere dann, wenn es durch persönlichen oder telefonischen Kontakt entstanden ist, dürfen aktueller Lebenslauf und Zeugnisse nicht fehlen.

Maschinengeschrieben mit Motivation

 Begleitschreiben. Da Personalverantwortliche meist viele Bewerbungen lesen müssten, empfiehlt es sich, laut Arbeiterkammer, den Begleitbrief nicht länger als vier Absätze lang zu schreiben. Er sollte außerdem unbedingt mit einer Schreibmaschine oder am Computer geschrieben werden. „Stellen Sie jene Argumente in den Mittelpunkt,
die Sie für die jeweilige Firma Ihrer Meinung nach besonders interessant machen. Konzentrieren Sie sich auf zwei bis drei Kern-Argumente.

Weitere Details können Sie dann im Vorstellungsgespräch einbringen!“ Während Fakten im Lebenslauf zu finden sind, werden diese im Begleitbrief mit der eigenen Motivation und den Stellenanforderungen des personalsuchenden Betriebes verbunden. „Es muss klar hervorgehen, dass Sie die wesentlichen Qualifikationen für die jeweilige Stelle besitzen. Der Begleitbrief sollte der/dem Personalverantwortlichen Lust auf mehr machen.“ 

Lebenslauf. Dieser sollte mit einem ansprechenden Foto ausgestattet sein. Insgesamt sollte er eine beziehungsweise maximal zwei Seiten lang sein und in Tabellenform (und nicht in Erzählform) verfasst sein. „Lücken im Lebenslauf sollten Sie vermeiden.

Falls Sie trotz Lücken zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen werden sollten, müssen Sie jedenfalls mit gezielten Fragen zu diesen Lücken rechnen und sich dementsprechend vorbereiten.“ 

Zeugnisse umfassen Zeugnisse zur Ausbildung, der Weiterbildungsaktivitäten sowie Firmenzeugnisse.

noe.arbeiterkammer.at