Erstellt am 14. November 2015, 10:13

von Claudia Wagner

Auf gute Nachbarschaft. Montessori-Schule „GaLeMo“ lädt Asylwerber aus der Magdeburgkaserne zu Kaffee und Kuchen. Flüchtlinge und Klosterneuburger Schüler profitieren von der Vernetzung.

Zabi, Yusuf und Nakib (v.l.) kommen gerne zum Begegnungscafé in die »GaLeMo«. Beim gemütlichen Beisammensein mit Noah, Tabea und Neo (v.r.) lernen die Flüchtlinge die fremde Kultur kennen.  |  NOEN, Wagner
Rund 500 Meter trennen die Schüler der „GaLeMo“ von den Flüchtlingen in der Magdeburgkaserne. Dass die Nachbarschaft bestens funktioniert, zeigen die wöchentlichen Begegnungscafés in der Montessori-Schule. Für die „GaLeMo“ ist klar: „Das ist so nahe bei uns, wir müssen einfach helfen!“

Gemeinsam mit der Initiative „Klosterneuburg hilft“ laden Eltern, Lehrer und Schüler ihre Nachbarn jeden Sonntag zu Kaffee und Kuchen ein. So entsteht ein gemütliches Beisammensein, bei dem Klosterneuburger und Flüchtlinge die fremde Kultur kennenlernen. Bei gemeinsamen Kartenspielen werden die Freundschaften zwischen den beiden Nachbarn verfestigt. Und davon profitieren die Flüchtlinge genauso wie die Klosterneuburger Schüler.

Aber nicht nur Spiel und Spaß stehen bei den Begegnungscafés am Programm. Deutsch- und Mathekurse von freiwilligen Helfern fordern zusätzlich die grauen Zellen der Teilnehmer.
Dieser enorme Einsatz der Montessori-Schule wird auch von Sabine Gösker von „Klosterneuburg hilft“ gelobt: „Von Beginn an hat die ,GaLeMo‘ maßgeblich zur gelungenen Gemeinschaft mit den Asylwerbern beigetragen.