Erstellt am 14. April 2016, 05:44

von Claudia Wagner

Aus für "WU-NSCH"?. Manch ein Autofahrer trägt ein Wunsch-Taferl mit "WU" auf den Stoßstangen. Wie das nach Bezirksauflösung ist, ist ungewiss.

Fans von Wunschkennzeichen hatten mit dem »WU« ein leichtes Spiel. Wie ihre Wunsch-Taferln in Zukunft aussehen, ist noch ungewiss.  |  NOEN, Heindl

Ein eigenes Auto, das ist der ganze Stolz vieler. Modell, Marke, PS-Zahl, Baujahr – darin möchte sich der Fahrer wiedererkennen. Und ebenso wichtig: das Kennzeichen. Mit dem „WU“-Taferl können sich die Babenbergerstädter identifizieren. Manche gehen aber noch einen Schritt weiter und basteln sich ein eigenes Wunschkennzeichen aus dem „WU“. Für 15 Jahre dürfen Fans von Wunsch-Taferln ihre Wortkreationen auf der Stoßstange tragen.

Durch die Bezirksauflösung müssen die Klosterneuburger nun aber auf „ihr“ Kürzel verzichten. Eine Fleischerei-Kette, deren Wägen das passende Kennzeichen „WU-RST“ ziert, könnte zukünftig – mit dem Taferl „TU-RST“ als Getränkelieferant verwechselt werden. Ob es tatsächlich zu einem TU-Taferl kommt, steht noch in den Sternen. Auch, wie WU-Wunschkennzeichen künftig gehandhabt werden, ist noch ungewiss. „Das wird von der Landesregierung noch geklärt, wir wissen noch nichts“, heißt es aus der Bezirkshauptmannschaft. In den nächsten Wochen soll eine Entscheidung gefällt werden.